1. FC Köln steckt tief in der Bundesliga-Krise – Trainer Kwasniok unter Druck
Johanna Albrecht1. FC Köln steckt tief in der Bundesliga-Krise – Trainer Kwasniok unter Druck
Die Krise des 1. FC Köln in der Bundesliga hat sich nach dem siebten Spiel ohne Sieg weiter verschärft. Die Mannschaft liegt nun auf Platz 15 – nur knapp über den Abstiegsrängen. Der Druck auf Trainer Lukas Kwasniok wächst, da sich die Ergebnisse nicht bessern.
Der jüngste Rückschlag war ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, das Kölns sieglose Serie verlängerte. Mit vier Niederlagen und nur einem Remis in den letzten fünf Spielen schwebt der Verein gefährlich nah an der Abstiegszone. Sollte der FC St. Pauli am Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte der 1. FC Köln sogar auf Platz 16 abrutschen.
Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte Kwasniok nach dem verpassten Derby-Sieg eine klare Rückendeckung. Auf die Frage nach der Zukunft des Trainers antwortete Kessler, er werde "heute Nacht erstmal darüber schlafen". Trotz dieser Unsicherheit betont Kwasniok selbst, der richtige Mann für den Job zu sein: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein."
Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt übernommen, nachdem er den SSV Paderborn in der 2. Bundesliga trainiert hatte. Sein aktuelles Team holte in den letzten fünf Spielen jedoch nur einen einzigen Punkt – darunter ein 1:1 bei der HSV. Die Vereinsführung gibt zwar an, weiterhin voll hinter dem Trainer zu stehen.
Die Lage des 1. FC Köln bleibt prekär: Nur die bessere Tordifferenz hält die Mannschaft vorerst aus dem Relegationsplatz. Die nächsten Ergebnisse werden entscheiden, ob Kwasniok seinen Job behalten kann. Die aktuelle Form der Elf lässt jedoch wenig Hoffnung auf Besserung.






