63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Johanna Albrecht63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Online-Investitionsbetrug
Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin verlor 40.000 Euro durch einen Online-Investitionsbetrug. Die Masche begann mit einem verlockenden Angebot in den sozialen Medien, das ungewöhnlich hohe Renditen versprach. Betrüger lockten ihn anschließend dazu, über eine gefälschte Handels-App große Summen zu überweisen.
Das Opfer stieß zunächst in einem Social-Media-Beitrag auf das angeblich lukrative Investment. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin eines US-Finanzunternehmens ausgab. Sie überredete ihn, eine App aus dem offiziellen Store herunterzuladen, die den Auftritt einer seriösen Finanzplattform imitierte.
Nach der Installation zeigte die App gefälschte Transaktionen und scheinbare Gewinne an, um den Betrug glaubwürdig erscheinen zu lassen. Der Mann überwies daraufhin Geld in der Annahme, seine Investitionen würden wachsen. Als er versuchte, seine vermeintlichen Erträge abzuziehen, forderten die Betrüger eine sechsstellige Zahlung als Voraussetzung.
Erst mit der Zeit wurde das Opfer misstrauisch und erkannte, dass er hereingelegt worden war. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um eine betrügerische App handelte, und ließen sie aus dem Store entfernen. Die Verbraucherzentrale warnt nun vor ähnlichen Betrugsmaschen und gibt Tipps, wie man unseriöse Handelsplattformen erkennt.
Der Rentner verlor 40.000 Euro, bevor er den Schwindel durchschaute. Die Polizei ermittelt, doch das gestohlene Geld gilt bisher als verloren. Wer Hinweise zur Erkennung betrügerischer Plattformen sucht, findet auf der Website der Verbraucherzentrale ausführliche Ratschläge.






