ALTANA wächst 2025 mit Rekordinvestitionen in Forschung und Expansion
Die ALTANA-Gruppe verzeichnete 2025 ein stetiges Wachstum bei Umsatz und Ertrag und tätigte Rekordinvestitionen in Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig skizzierte das Unternehmen seine Erwartungen für 2026: Es rechnet mit einer moderaten konjunkturellen Belebung und einer stabilen Nachfrage nach seinen Produkten weltweit.
Der Spezialchemiekonzern schloss das Jahr mit 8.176 Beschäftigten weltweit ab. Besonders die Regionen Asien und Amerika verzeichneten eine starke operative Performance. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte ALTANA 2025 sowohl Umsatz als auch Ertrag. Herausragend war dabei die Sparte ELANTAS mit einem operativen Umsatzplus von fünf Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten mit 216 Millionen Euro einen neuen Höchststand – ein Anstieg von einem Prozent gegenüber 2024.
Auch die Investitionen legten zu: 172 Millionen Euro flossen in den Ausbau von Produktionsstandorten und die digitale Transformation. Diese Maßnahmen trugen zu operativen Verbesserungen bei, insbesondere in Asien und Amerika, wo die Nachfrage weiterhin kräftig blieb.
Für 2026 erwartet ALTANA ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich – bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) soll in etwa auf dem Niveau von 2025 bleiben. Die Prognose basiert auf der Annahme einer leicht verbesserten Weltwirtschaft und einer anhaltend stabilen Nachfrage nach Spezialchemikalien.
Die Ergebnisse 2025 spiegeln die operativen Fortschritte von ALTANA wider: höhere Umsätze, Rekordausgaben für Forschung und Entwicklung sowie gezielte Investitionen. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen ein solides Wachstum, gestützt durch stabile Nachfrage und kontrollierte Expansion. Die Aussichten passen zu den allgemeinen Erwartungen einer vorsichtig optimistischeren Wirtschaftslage.






