14 April 2026, 06:18

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Farbenfrohes Wandgemälde auf einer Gebäudeseite mit dem Wort "Schule" in leuchtenden Blauen, Grünen, Gelben und Rottönen, beleuchtet von Deckenleuchten.

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame kommunale Jugendkunstschule

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Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine neue interkommunale Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Das Projekt setzt auf kulturelle Bildung für junge Menschen – nicht an einem festen Standort, sondern mit mobilen Einheiten. Die Finanzierung ist für drei Jahre gesichert, unterstützt durch Landesmittel und lokale Verbände.

Die Initiative wird von der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. geleitet und nutzt acht mobile Kunststationen – vier in Meschede und vier in Arnsberg. Diese sogenannten KUMOs (Kunstmobile) bieten ab kommendem Jahr ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe an. Ziel ist es, durch die Vernetzung lokaler Künstler:innen dezentralen Zugang zu Kunst zu schaffen, statt auf einen zentralen Standort zu setzen.

Noch in diesem Jahr starten Vernetzungsaktivitäten für Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Kirsten Minkel und Anne Wiegel koordinieren das Projekt vor Ort und arbeiten an einem gemeinsamen Bildungsprogramm. Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. mit Sitz in Schmallenberg begleitet die Gründungsphase unter der Leitung von Beate Herrmann.

Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst. Künstler:innen aus der Region sind eingeladen, die zukünftigen Angebote mitzugestalten.

Die neue Jugendkunstschule erweitert die kulturelle Bildung im Hochsauerlandkreis. Durch mobile Einheiten und lokale Künstler-Netzwerke sollen Jugendliche in mehreren Städten erreicht werden. Die ersten kulturellen Angebote starten 2025.

Quelle