10 June 2026, 20:16

Autobranche diskutiert digitale Lieferketten und strategische Partnerschaften

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Autobranche diskutiert digitale Lieferketten und strategische Partnerschaften

Führungskräfte der Automobilbranche trafen sich, um die Zukunft der Lieferketten zu erörtern. Sie diskutierten Strategien für die Digitalisierung, die Widerstandsfähigkeit und die Zusammenarbeit in einem sich rasant wandelnden Sektor.

Torsten Müller von Audi betonte die Notwendigkeit einer klaren Strategie, um Aktionäre von der Digitalisierung der Lieferketten zu überzeugen. Oliver Bronder, Leiter der Volkswagen Group Logistics, plädierte für einen ruhigen und präzisen Umgang mit künftigen Störungen. Zudem sprach er sich dafür aus, dass Fahrzeughersteller und Logistikunternehmen eigene Vermögenswerte besitzen sollten, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

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Die Volkswagen Group Logistics hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken. Eine Taskforce wurde eingerichtet, um Informationen aus allen Unternehmensbereichen und Regionen in einem zentralen Datensatz zusammenzuführen. Andreas Enger, CEO von Höegh Autoliners, unterstützte Bronders Position und hob die Bedeutung einer großen Flotte für die Bewältigung von Lieferkettenherausforderungen hervor.

Weitere Experten äußerten sich zu übergeordneten Branchentrends. Henner Lehne von S&P Global Mobility analysierte die Marktkräfte, die die Fahrzeugproduktion und die Prognosen für Lieferketten beeinflussen. Gabriel Werner von Blue Yonder zog Parallelen zwischen dem Potenzial von KI und dem historischen Wandel von Dampfkraft zur Elektrizität.

Auch Frauen in der Branche teilten ihre Erkenntnisse. Sabine Isenbort von Ford Europa ermutigte zu einer positiven Einstellung und zur Bereitschaft für berufliche Weiterentwicklung. Martina Graser, ebenfalls von Ford Europa, erläuterte, wie das Unternehmen gecharterte Schiffe einsetzt, um Kapazitäten in der Logistik für Fertigfahrzeuge zu sichern.

Auf der Konferenz wurden Wege erkundet, um die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Logistikdienstleistern zu intensivieren. Im Mittelpunkt standen die Skalierung der Kooperation sowie der Aufbau langfristiger, für beide Seiten vorteilhafter Partnerschaften.

Die Veranstaltung unterstrich zentrale Handlungsfelder für die Branche: digitale Transformation, Eigentum an Vermögenswerten und strategische Zusammenarbeit. Die Experten waren sich einig, dass Anpassungsfähigkeit und Investitionen in Beziehungen entscheidend für die Stabilität zukünftiger Lieferketten sein werden.

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