Bayer Leverkusen holt Kerim Alajbegović für 8 Millionen Euro zurück
Bayer Leverkusen hat die Rückkehr des jungen Stürmers Kerim Alajbegović für den Sommer 2026 perfekt gemacht. Der Verein zog eine im Vertrag verankerte Rückkaufoption in Höhe von acht Millionen Euro und setzte sich damit gegen Konkurrenz vom FC Bayern München sowie italienische Spitzenklubs durch. Der Transfer unterstreicht Leverkusens Strategie, das aufstrebende Talent zurückzuholen, bevor sein Marktwert weiter steigt.
Alajbegović wechselte 2020 als Jugendspieler von der 1. FC Köln zu Leverkusen. Er durchlief die Nachwuchsmannschaften des Vereins und gab 2023 sein Debüt für die drittklassige Zweitvertretung. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2024 wurde er im Januar 2026 für 1,5 Millionen Euro an Kayserispor verkauft, wo er sich schnell als Stammspieler etablierte – mit 15 Einsätzen und drei Toren.
Seine rasante Entwicklung setzte sich bei Red Bull Salzburg fort, wohin Leverkusen ihn zuvor für eine Ablösesumme zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro transferiert hatte. Dort erzielte er in allen Wettbewerben elf Treffer und steuerte drei Vorlagen bei. Bereits in seiner Jugendzeit hatte er überzeugt, als er für Leverkusens U19 in 16 Spielen 16 Tore schoss.
Durch die Auslösung der Rückkaufklausel sichert sich Leverkusen die Rückkehr des Talents, doch seine genaue Rolle steht noch nicht fest. Der 18-Jährige könnte direkt in den Bundesliga-Kader aufrücken oder zur weiteren Förderung erneut verliehen werden.
Mit dem Deal holt Leverkusen einen vielversprechenden Offensivspieler für acht Millionen Euro zurück. Seine Leistungen in der Türkei und Österreich haben das Interesse europäischer Topklubs geweckt. Der Transfer ermöglicht es dem Verein, von Alajbegovićs Potenzial zu profitieren, bevor sein Marktwert erneut deutlich ansteigt.






