Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Johanna AlbrechtBen McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in *O.C., California, widmet sich nun einer ganz anderen Welt: der Kryptowährung. In seinem neuen Dokumentarfilm "Alle belügen dich wegen Geld" prangert er die Branche an und bezeichnet Bitcoin als einen Raum voller Täuschung und krimineller Machenschaften. Der Schauspieler, der sich nun als Kritiker betätigt, äußert sich mittlerweile auch im US-amerikanischen Mainstream-Fernsehen.
McKenzies Interesse an Krypto entstand zunächst durch die auffälligen Promi-Werbungen für die Branche. Mit einem Wirtschaftsstudium der University of Virginia im Rücken begann er, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Seine Recherchen führten ihn zu der Erkenntnis, dass die Krypto-Welt gezielt die Risikobereitschaft junger Männer und den gesellschaftlichen Druck, dem sie ausgesetzt sind, ausnutzt.
Der Film rückt Opfer gescheiterter Plattformen wie Celsius in den Fokus, bei denen viele ihre Ersparnisse verloren. McKenzie verweist auf sein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried als Beleg für die tiefgreifenden Schwächen der Branche. Er lehnt die Behauptung ab, dass bloßer Programmcode Vertrauen und menschliche Kontrolle in Finanzsystemen ersetzen könne.
Stattdessen fordert McKenzie strengere Regulierung und strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für Betrugsfälle. Er wirft der Krypto-Szene vor, sich einer seriösen Prüfung zu entziehen und stattdessen den Geschädigten die Schuld für die eigenen Versäumnisse zuzuschieben.
Mit seinem Dokumentarfilm rückt McKenzie die Skandale der Krypto-Branche ins Rampenlicht. Indem er reale Opfer in den Mittelpunkt stellt und nach Verantwortung fragt, stellt er das unkontrollierte Wachstum der Industrie infrage. Seine Kritik erreicht nun durch die Massenmedien ein breiteres Publikum.






