Betrunkener E-Scooter-Fahrer mit abgelaufenem Kennzeichen und Drogen gestoppt
Jakob BauerBetrunkener E-Scooter-Fahrer mit abgelaufenem Kennzeichen und Drogen gestoppt
Ein 38-jähriger Mann aus Alfter wurde am 11. Oktober 2025 in Weilerswist bei einer Fahrt mit einem E-Scooter von der Polizei angehalten. Die Beamten stellten fest, dass das Fahrzeug ein veraltetes Versicherungskennzeichen führte, was zu weiteren Kontrollen führte – dabei kamen schwerwiegende Verstöße ans Licht.
Der Vorfall begann, als die Polizisten den E-Scooter auf dem Hellweg mit einem blauen Versicherungsschild entdeckten, dessen Gültigkeit bereits Ende Februar 2025 abgelaufen war. Rechtlich hätte der Fahrer es längst durch ein grünes Kennzeichen ersetzen müssen.
Bei der Kontrolle fielen Anzeichen für Alkoholkonsum auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,92 Promille. Ein später durchgeführter Urintest wies zudem Amphetamin-Spuren in seinem Körper nach.
Die Behörden untersagten dem Mann umgehend die Weiterfahrt. Zur weiteren Analyse wurden Blutproben entnommen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen sowie wegen Verstößen gegen die Versicherungspflicht erstattet.
Bundesweite Statistiken zu ähnlichen Fahrverboten für E-Scooter in Deutschland gibt es für 2025 nicht, da offizielle Aufzeichnungen sich auf gesetzliche Grenzwerte konzentrieren und nicht auf Fallzahlen.
Dem Mann drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Trunkenheitsfahrt und die Missachtung der Versicherungspflicht. Sein Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Durchsetzung der E-Scooter-Regelungen im Land.






