Betrunkener Lkw-Fahrer rammt Eisenbahnunterführung und flüchtet mit 2,5 Promille
Jakob BauerBetrunkener Lkw-Fahrer rammt Eisenbahnunterführung und flüchtet mit 2,5 Promille
Ein betrunkener Lkw-Fahrer hat im Kreis Siegen-Wittgenstein erhebliche Schäden verursacht, nachdem er versucht hatte, sein Fahrzeug gewaltsam durch eine schmale Eisenbahnunterführung zu zwängen. Nach dem Vorfall flüchtete der Mann vom Unfallort und wurde später schwer alkoholisiert in Niederdresselndorf aufgefunden.
Der Fahrer hatte versucht, die Unterführung trotz der begrenzten Durchfahrtsbreite zu passieren. Sein Lkw blieb stecken, wodurch sowohl das Fahrzeug als auch der Eingang der Unterführung beschädigt wurden. Statt anzuhalten, setzte er zurück und entfernte sich vom Unfallort.
Die Behörden konnten den Mann später in Niederdresselndorf ausfindig machen. Eine Untersuchung ergab einen Blutalkoholwert von 2,5 Promille – weit über dem gesetzlichen Grenzwert. Am Lkw entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 70.000 Euro, während die Unterführung trotz leichter struktureller Schäden weiterhin befahrbar blieb.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Dem Fahrer drohen nach dem Zusammenstoß und seiner Flucht rechtliche Konsequenzen. Die Unterführung bleibt vorerst geöffnet, allerdings könnten Reparaturarbeiten notwendig werden. Der Fall unterstreicht die Gefahren von Alkohol am Steuer, insbesondere in beengtem Raum.






