Borussia Dortmund bricht mit Ex-Mitarbeiter nach erneuten Missbrauchsvorwürfen
Johanna AlbrechtBorussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Borussia Dortmund bricht mit Ex-Mitarbeiter nach erneuten Missbrauchsvorwürfen
Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Vorfälle waren erstmals vor über 20 Jahren bekannt geworden, tauchten 2023 jedoch erneut auf. Der Verein hat seitdem Maßnahmen ergriffen und die Verbindungen zu der betreffenden Person abgebrochen.
Erstmals hatte die Bild am Sonntag über die Vorwürfe berichtet, ohne den Beschuldigten namentlich zu nennen. Betroffen war ein ehemaliger Jugendspieler, der zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls bereits volljährig war. 2010 nahm der BVB die Angelegenheit ernst und beauftragte ein Vorstandsmitglied mit den Ermittlungen. Eine Strafanzeige wurde jedoch nie gestellt, und der Beschuldigte wies die Vorwürfe kategorisch zurück.
2023 erreichte den Verein eine weitere Beschwerde gegen denselben ehemaligen Mitarbeiter. Der BVB reagierte umgehend, kündigte dessen verbleibendes Arbeitsverhältnis und sorgte dafür, dass er den Verein vollständig verließ. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe weiterhin.
Seit 2019 verfügt der BVB über ein Schutzkonzept zur Verhinderung sexualisierter Gewalt. Dazu gehören externe und anonyme Meldestellen für solche Fälle. Die schnelle Reaktion des Vereins im Jahr 2023 folgte den bestehenden Schutzrichtlinien. Der Name des Beschuldigten wurde nicht veröffentlicht, und er hält an seiner Unschuldsbeteuerung fest. Die bestehenden Schutzmaßnahmen des BVB bieten einen Rahmen für die Behandlung künftiger Vorfälle.






