16 April 2026, 20:18

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte in Großübung am 20. September

Gruppe von Menschen, die vor einem Notaufnahmeschalter mit Glaswänden, Säulen und Schildern gehen

Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte in Großübung am 20. September

Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, um Krisen wie Stromausfälle oder Versorgungsengpässe zu bewältigen. Diese Standorte werden am 20. September in einer groß angelegten Übung vollständig getestet, um ihre Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Jeder dieser Punkte ist darauf ausgelegt, in Notfällen lebenswichtige Unterstützung und Orientierung zu bieten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die NIP sind in zentralen öffentlichen Gebäuden wie Feuerwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen und Schulen untergebracht. Sie sind deutlich mit roten Schildern und Strandfahnen mit der Aufschrift "Notfall-Informationspunkt" gekennzeichnet. Das Personal setzt sich aus freiwilligen Feuerwehrleuten, Helfern und kommunalen Mitarbeitern zusammen, wobei jedem Standort mindestens drei Personen zugewiesen sind.

Rund 160 städtische Beschäftigte haben sich bereits bereit erklärt, im Bedarfsfall am nächstgelegenen NIP mitzuwirken. Diese Punkte dienen als Kommunikationsdrehscheiben: Sie nehmen Notrufe entgegen und leiten sie per Funk an die Leitstellen weiter. Zudem informieren sie Bürger über aktuelle Entwicklungen und geben Handlungsanweisungen für den Krisenfall.

Die rechtliche Grundlage für die NIP ist in § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) verankert. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass die NIP nicht als Unterkünfte oder Versorgungsstellen gedacht sind. Die Bevölkerung wird stattdessen aufgefordert, eigene Notfallvorräte anzulegen – darunter Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld und Taschenlampen.

Alle 24 Standorte werden während der Übung am 20. September in vollem Umfang aktiv sein, um ihre Einsatzfähigkeit zu überprüfen. Ziel ist es, zu bestätigen, dass Personal, Ausstattung und Kommunikationssysteme auch unter Druck reibungslos funktionieren.

Die anstehende Übung soll zeigen, ob das NIP-Netzwerk Bottrops in einem realen Notfall effektiv reagieren kann. Bei Erfolg wird das System eine strukturierte Möglichkeit bieten, Informationen zu verbreiten und die Unterstützung in der Stadt zu koordinieren. Die Bürger werden daran erinnert, sich stets zu informieren und persönliche Notfallsets griffbereit zu halten.

Quelle