Chaos im Haushalt von Sarah Ferguson: Warum Angestellte nach Stunden flüchteten
Tim BöhmChaos im Haushalt von Sarah Ferguson: Warum Angestellte nach Stunden flüchteten
Ehemalige Mitarbeiter von Sarah Ferguson beschreiben das Leben in ihrem Haushalt als chaotisch und entmutigend. Eine neue Biografie des Autors Andrew Lownie zeichnet das Bild eines unberechenbaren Verhaltens, kurzfristiger Änderungen und einer hohen Fluktuation unter den Angestellten. Einige sollen demnach bereits nach wenigen Stunden in Tränen das Haus verlassen haben.
Ferguson, heute 66 Jahre alt, war mit Prinz Andrew verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat. Ihr Lebensstil wurde mit dem von Marie-Antoinette verglichen – prunkvoll, aber verschwendungsfreudig. Oft wurden Mahlzeiten zubereitet, nur um später weggeworfen zu werden, was die Frustration der Mitarbeiter weiter steigerte.
Die Angestellten hatten mit ständigen Umbrüchen zu kämpfen, ausgelöst durch ihre launenhaften Entscheidungen. Lownie berichtet, sie habe Pläne häufig ohne Vorwarnung geändert und die Mitarbeiter damit vor unlösbare Aufgaben gestellt. Die Stimmung sank auf den Nullpunkt, viele kündigten nach nur kurzer Zeit.
Die Enthüllungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Prinz Andrew selbst mit juristischen Problemen konfrontiert ist. Im Februar 2022 wurde er unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.
Die Schilderungen aus Fergusons Haushalt offenbaren ein Muster aus Instabilität und Maßlosigkeit. Die Personalfluktuation war extrem hoch, manche hielten nicht einmal einen halben Tag durch. Gleichzeitig belastet der anhaltende Rechtsstreit von Prinz Andrew das öffentliche Ansehen der Familie zusätzlich.






