DataFactory.NRW revolutioniert Fabriken mit KI und datenbasierten Methoden
Johanna AlbrechtDataFactory.NRW revolutioniert Fabriken mit KI und datenbasierten Methoden
Ein großes Vorhaben zur Umwandlung traditioneller Fabriken in intelligente Produktionsstätten läuft derzeit auf Hochtouren. Unter dem Namen DataFactory.NRW haben sich neun Partner aus Industrie und Forschung zusammengeschlossen. Ihr Ziel: die Entwicklung intelligenter Lösungen, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz und datenbasierten Methoden die Fertigung optimieren.
Zum Konsortium zählen führende Einrichtungen wie das Fraunhofer-Institut und SAP. Gemeinsam arbeiten sie in vier zentralen Bereichen: Datengetriebenes Engineering, datengetriebene Fertigung, datengetriebene Logistik sowie datengetriebene Unternehmensarchitektur. Jeder dieser Schwerpunkte zielt auf eine andere Phase des Fabrikbetriebs ab – von der Planung und Produktion über die Logistik bis hin zur Systemgestaltung.
Das Projekt hat bereits seine erste Phase erfolgreich abgeschlossen und bewiesen, dass die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft Innovationen vorantreiben kann. Nun geht das Team mit zwei zentralen Aufgaben in die nächste Runde: Es erarbeitet eine Design-Richtlinie für digitale Fabriklayouts und testet standardisierte Methoden zur Ermittlung von Produktionszeiten.
Der Transformationsprozess folgt dabei einem klaren Aufbau. Zunächst müssen intelligente Lösungen entwickelt werden. Anschließend werden diese in reale Arbeitsumgebungen integriert. Eine strenge Organisation ist entscheidend für den Erfolg – nur so lässt sich sicherstellen, dass jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut.
DataFactory.NRW strebt an, Best-Practice-Modelle und Referenzkonzepte für Unternehmen zu entwickeln. Diese sollen die Fabrikplanung, Fertigung und Logistik abdecken. Gelingt das Vorhaben, könnte es Maßstäbe für die Fabrik der Zukunft setzen.






