DFB-Elf steckt nach dritter Niederlage in Serie in der tiefen Krise
Die deutsche Nationalmannschaft hat nach der Niederlage gegen die Slowakei in ihrem ersten WM-Qualifikationsspiel die dritte Niederlage in Folge kassiert. Vor dem nächsten Spiel gegen Nordirland am Sonntag in Köln wächst der Druck auf das Team. Sowohl Kritiker als auch Spieler hinterfragen die jüngsten Leistungen der Mannschaft.
Die 0:1-Niederlage gegen die Slowakei war bereits die dritte Pleite in Serie – zuvor hatte Deutschland in der Nations League gegen Portugal und Frankreich verloren. Joshua Kimmich, der im Mittelfeld begann, übt scharfe Kritik am Auftritt seiner Mannschaft. Ihm zufolge fehlte es dem Team an Mut und der richtigen Einstellung während der gesamten Partie.
Bundestrainer Julian Nagelsmann griff während des Spiels taktisch ein: Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt startete als Rechtsverteidiger, wurde zur Halbzeit jedoch durch David Raum ersetzt. Durch Raums Einwechslung rückte Maximilian Mittelstädt auf die rechte Abwehrseite.
Die Niederlage verschärft die anhaltende Krise der DFB-Elf bei großen Turnieren. Sowohl bei der WM 2018 als auch 2022 schied Deutschland bereits in der Vorrunde aus. Trotz vier WM-Titeln in der Geschichte sind die Erwartungen an bessere Leistungen bei der nächsten Austragung hoch.
Nun muss sich die Mannschaft sammeln, bevor es am Sonntag in Köln gegen Nordirland geht. Die Partie bietet die Chance, die Negativserie zu beenden. Ein Erfolg würde die wachsende Kritik an der Mannschaft zumindest vorübergehend dämpfen.






