Dormagener Grundschüler glänzen mit 913 Sportabzeichen und Teamgeist
Rund 2.300 Schülerinnen und Schüler der Dormagener Grundschulen nahmen in diesem Jahr am Wettbewerb um die Sportabzeichen teil. Bei der Veranstaltung traten die Kinder in den Disziplinen Bronze, Silber und Gold an und setzten damit ein Zeichen für mehr Bewegung statt Bildschirmzeit. Lokale Vertreter lobten die Initiative, die durch Sport den Zusammenhalt unter den Schülerinnen und Schülern stärkt.
Insgesamt wurden 913 Sportabzeichen an die Teilnehmenden vergeben. Die Friedensschule Nievenheim führte die Rangliste an – etwa 70 Prozent ihrer Schüler erhielten eine Auszeichnung. Die beiden Tannenbusch-Grundschulen folgten dicht dahinter: Delhoven belegte mit 63 Prozent den zweiten Platz, Straberg mit 60 Prozent den dritten.
Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte in seiner Rede den Stellenwert von Sport für alle Altersgruppen. Anja Katharina Bezold, Leiterin des Amts für Bildung, Kultur und Sport, unterstrich dies und wies auf die Bedeutung von aktiver Bewegung in einer von digitalen Medien geprägten Zeit hin. Die Stadt hatte bereits 11.000 Euro in die Verbesserung von Spiel- und Bewegungsflächen auf Schulhöfen investiert.
Als Anerkennung für ihre Leistungen erhielten die drei besten Schulen jeweils 1.000 Euro Preisgeld. Die übrigen teilnehmenden Schulen wurden mit je 800 Euro belohnt. Die Organisatoren hoben hervor, dass der Wettbewerb zudem Teamgeist und Schulleben fördern solle.
Der Sportabzeichen-Wettbewerb verzeichnete eine hohe Beteiligung und starke Leistungen der jüngsten Dormagener Athletinnen und Athleten. Mit der Verteilung der Preisgelder und den aufgewerteten Schulsportanlagen unterstrich die Stadt ihr Engagement für die Fitness der Jugend. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Programm Kinder auch künftig zu einem aktiven Lebensstil motiviert.






