Drei neue Clubs revolutionieren Berlins Nachtleben – von TXL bis Alexanderplatz
Johanna AlbrechtDrei neue Clubs revolutionieren Berlins Nachtleben – von TXL bis Alexanderplatz
Berlins Clubszenen wächst wieder – drei neue Locations stehen vor der Tür
Mit AMT, Frachtkante und C115 bereichern bald drei neue Clubs das Berliner Nachtleben, jeder mit einem eigenen Konzept. Die Projekte spiegeln die fortwährende Entwicklung der elektronischen Musikkultur in der Hauptstadt wider.
Robert Havemann, bekannt für seine Neuköllner Cocktailbar und die Surfwelle in Lichtenberg, eröffnet AMT unter den S-Bahn-Bögen am Alexanderplatz. Der Name spielt auf den ersten Schritt an, den Neu-Berliner:innen meist gehen: die Anmeldung beim Bürgeramt. Der Eingang führt durch einen Späti – einen typischen Nachtladen – bevor eine Wendeltreppe in den Keller hinabführt. Havemann legt besonderen Wert auf Soundqualität und hat eine hochwertige Kirsch-Audio-Anlage installiert, die sogar die von Open Ground übertreffen soll. Die offizielle Eröffnung von AMT findet am 6. Juni statt, nachdem es bereits einige Testveranstaltungen gegeben hat.
Unterdessen verwandelt das Kollektiv Khisdapaze einen Teil des stillgelegten Flughafens Tegel (TXL) in die dauerhafte Location Frachtkante. Das Projekt wird vom Senat gefördert und ist ein weiteres Beispiel für die kreative Nachnutzung des ehemaligen Flughafenareals.
Am westlichen Rand von Charlottenburg eröffnet Nico Mohammadi mit C115 einen hybriden Raum, der eine hochwertige Eventlocation mit einem Club verbindet. Anders als in vielen VIP-lastigen Clubs bleibt der Eintritt mit 23 Euro (oder 17 Euro im Vorverkauf) erschwinglich.
Die neuen Locations festigen Berlins Ruf als Innovationsmotor für Nachtleben. AMT setzt auf Spitzen-Sound, Frachtkante auf den besonderen Flair des Flughafenstandorts, und C115 auf ein hybrides Konzept. Alle drei sollen in den kommenden Monaten öffnen und Clubgängern frische Optionen bieten.






