Essens Innenstadt wird neu gestaltet – jetzt sind Bürger gefragt
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungssatzung, die die Zukunft der Innenstadt prägen soll. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbung und Straßenmöblierung. Bevor die endgültige Fassung bis Ende des Jahres fertiggestellt wird, sind nun Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen aufgerufen, ihre Meinung einzubringen.
Die Satzung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die das Ziel verfolgt, die Essener Innenstadt attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Rechtliche Grundlage bildet dabei Paragraf 89 der Bauordnung für Nordrhein-Westfalen (BauO NRW).
Ein Präsenz-Workshop für eingeladene lokale Unternehmen findet am Donnerstag, dem 26. März, statt. Im Anschluss öffnet vom Freitag, dem 27. März, bis Freitag, dem 24. April, eine Online-Umfrage, die allen Interessierten die Möglichkeit gibt, ihre Ansichten zu äußern. Die gesammelten Rückmeldungen fließen in die finale Fassung der Satzung ein, die in den letzten fünf Jahren nicht grundlegend überarbeitet wurde.
Seit 2021 hat die Stadt keine spezifischen Änderungen an Fassadengestaltungen oder Außenwerbung vorgenommen. Die neue Satzung stellt den ersten größeren Versuch der letzten Jahre dar, das Erscheinungsbild des Viertels zu modernisieren.
Die endgültige Version der Gestaltungssatzung wird bis Dezember 2024 erwartet. Die Beiträge von Anwohnerinnen, Anwohnern und Beteiligten spielen dabei eine zentrale Rolle. Sobald die Regelungen in Kraft treten, werden sie für die kommenden Jahre maßgeblich bestimmen, wie die Essener Innenstadt aussieht und funktioniert.






