Falschgeld im Gepäck: Georgier mit 33 gefälschten 50-Euro-Scheinen am Flughafen Köln gestoppt
Tim BöhmFalschgeld im Gepäck: Georgier mit 33 gefälschten 50-Euro-Scheinen am Flughafen Köln gestoppt
Ein 40-jähriger Georgier wurde am Flughafen Köln/Bonn von Grenzbeamten angehalten, nachdem diese Ungereimtheiten in seinen Aussagen festgestellt hatten. Bei einer routinemäßigen Kontrolle entdeckten die Beamten zudem, dass der Mann bereits vorbestraft war. Der Vorfall führte zu weiteren Überprüfungen – und schließlich zur Entdeckung von Falschgeld.
Der Mann war mit einem Flug aus Istanbul am Flughafen eingetroffen. Bei der Befragung weckten seine Antworten Misstrauen, woraufhin seine Vergangenheit genauer unter die Lupe genommen wurde. Dabei kamen mehrere Vorstrafen sowie laufende Ermittlungsverfahren gegen ihn ans Licht.
Im Verlauf der Überprüfung versuchte der Mann, eine Gebühr in bar zu begleichen. Den Beamten fielen dabei zwei 50-Euro-Scheine auf, die sich ungewöhnlich anfühlten. Eine genauere Prüfung ergab, dass es sich um Fälschungen handelte. Eine vollständige Durchsuchung seines Gepäcks förderte schließlich insgesamt 33 gefälschte 50-Euro-Scheine zutage, die unter 1.900 Euro Bargeld gemischt waren. Der Gesamtwert des beschlagnahmten Falschgelds belief sich auf 1.650 Euro.
Die Behörden wiesen darauf hin, wie wichtig es ist, Banknoten mit der „Fühlen, Sehen, Kippen“-Methode zu überprüfen. Echte Scheine haben eine charakteristisch knackige Textur, erhabene Linien an den Rändern und eine smaragdgrüne Zahl, die beim Kippen die Farbe wechselt. Fälscher kopieren häufig nur ein oder zwei Sicherheitsmerkmale, daher ist es entscheidend, mehrere Kennzeichen zu prüfen, um Fälschungen zu erkennen.
Nach den Feststellungen wurde die sofortige Rückführung des Mannes nach Istanbul angeordnet. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung erhoben, um die Kosten des Verfahrens zu decken. Noch am Tag des Vorfalls wurde er abgeschoben.
Der Fall wurde mit der umgehenden Ausreise des Mannes aus Deutschland abgeschlossen. Bei weiteren Fragen kann man sich an die Bundespolizeiinspektion am Flughafen Köln/Bonn, Stelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wenden. Die beschlagnahmten Falschgeldscheine verbleiben als Beweismittel in Polizeigewahrsam.






