Fedele Maura Friede erhält das neue Peters-Messer-Stipendium in Viersen
Nico MeyerFedele Maura Friede erhält das neue Peters-Messer-Stipendium in Viersen
Fedele Maura Friede erhält das Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen. Die 27-jährige Künstlerin bezog Anfang August die renovierte Hausmeisterwohnung im Süchtelner Weberhaus. Ihre Auswahl erfolgte einstimmig durch die Stipendienjury.
Das Peters-Messer-Stipendium wurde am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen, um aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zu fördern, die sich auf Arbeiten auf Papier spezialisiert haben. Friede, die ihr Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit Auszeichnung abschloss, wird ihre Zeit in Viersen nutzen, um sich in ihren künstlerischen Projekten mit dem Thema der Rand auseinanderzusetzen.
1997 in Holzminden geboren, verbrachte Friede ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe, bevor sie ihre künstlerische Ausbildung begann. Während ihres Aufenthalts wird sie zudem durch das grenzüberschreitende Programm Borderland Residencies unterstützt, das vom Kulturraum Niederrhein e. V. getragen wird.
Bei einer Begrüßungsveranstaltung richtete sich Bürgermeisterin Sabine Anemüller an Friede und eröffnete damit offiziell ihre Stipendienzeit. Die Künstlerin lebt und arbeitet nun in dem historischen Weberhaus, wo die Stadt ihr einen eigenen Arbeitsbereich eingerichtet hat.
Friedes Stipendium begann am 1. August 2024 und umfasst sowohl finanzielle Förderung als auch die Bereitstellung eines Ateliers. Während ihres Aufenthalts in Viersen wird sie neue Werke entwickeln, die sich um ihr gewähltes künstlerisches Konzept drehen. Mit dem Programm setzt die Stadt ihr Engagement für die Förderung von Nachwuchskräften in der bildenden Kunst fort.






