FEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Jakob BauerFEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, hat mit der Behauptung, er sei zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert worden, für Aufsehen gesorgt. Seine Aussagen, über die CNN berichtete, führten dazu, dass er von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses abberufen wurde. Der Vorfall wirft bei Abgeordneten Fragen nach seiner Eignung für das Amt auf.
Phillips hatte seine Teleportationsgeschichte erstmals in einem CNN-Porträt erzählt und behauptet, er sei innerhalb von Sekunden von einem Waffle House zu einem anderen – etwa 80 Kilometer entfernt – gelangt. Später beschrieb er das Erlebnis als Teil seiner "spirituellen Reise" während seiner Krebserkrankung. Die Aussagen sorgten für breites Aufsehen; Demokraten in Washington stellten seine Befähigung für eine Regierungsposition infrage.
Als Phillips versuchte, auf dem von ihm genutzten Netzwerk Truth Social auf den CNN-Bericht zu reagieren, warf er dem Plattform-Chef Devin Nunes vor, seinen Beitrag zensiert zu haben. Ein Sprecher von Truth Social führte die Probleme später auf einen technischen Fehler zurück. Trotz der Kritik blieb Phillips bei seiner Schilderung und legte keine weiteren Beweise für seine außergewöhnliche Behauptung vor.
Die "Daily Mail" wandte sich an FEMA um eine Stellungnahme, erhielt jedoch keine offizielle Antwort. Seit 2023 hat keine Behörde oder staatliche Institution die Teleportationsbehauptungen Phillips' öffentlich kommentiert.
Phillips bleibt zwar weiterhin FEMA-Beamter, doch seine Glaubwürdigkeit ist stark angezweifelt worden. Seine Abberufung von der Ausschussanhörung unterstreicht die Folgen seiner Aussagen. Ungeklärt bleibt, wie sich seine Behauptungen langfristig auf seine berufliche Position auswirken werden.






