13 April 2026, 02:16

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung

Ein Diagramm mit der Überschrift "Gemeinschaftliche Verantwortung", das einen zentralen Kreis mit drei sich überschneidenden, miteinander verbundenen Kreisen zeigt, die durch Pfeile verbunden sind, alles in fetter, leuchtender Farbe.

Flemms Plan für Solingens Ehrenamt: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung

Daniel Flemm, der OB-Kandidat der CDU für Solingen, hat Pläne vorgestellt, um die Unterstützung für lokale Ehrenamtsgruppen zu stärken. Zu seinen Vorschlägen gehören ein neuer städtischer Service sowie Maßnahmen zur Vereinfachung der Veranstaltungssicherheit. Die Ideen wurden bei einem jüngsten Treffen mit Vertretern von Vereinen und Initiativen diskutiert.

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Flemm schlug die Einrichtung eines eigenen städtischen Dienstes mit dem Namen Stadtgesellschaft vor, der direkt an das Bürgermeisterbüro angebunden wäre. Dieses Team soll als zentrale Anlaufstelle für Vereine fungieren, bürokratische Hürden abbauen und verlässliche Beratung zu Fördermitteln bieten. Er betonte, dass der Service das Ehrenamt fördern solle – statt es durch überflüssige Vorschriften zu behindern.

Ein weiterer zentraler Vorschlag war die Einführung mobiler Absperrvorrichtungen. Diese sollen Vereinen kostenlos zur Ausleihe zur Verfügung stehen, um Feste und öffentliche Veranstaltungen besser abzusichern. Zudem versprach Flemm, die sozialen Strukturen in Solingen zu festigen, um dem Ehrenamt langfristig eine stabile Basis zu geben.

Die Reaktionen auf die Pläne fielen gemischt aus. Philipp Müller von der Initiativkreis Solingen begrüßte die Idee standardisierter Anträge und eines strukturierten Vorgehens für Vereine. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde, unterstützte den Vorschlag einer festen Ansprechperson im Rathaus und nannte dies eine praktikable Lösung insbesondere für kleinere Gruppen.

Allerdings äußerte Nurten Öztürk, Koordinatorin des Freien Wohlfahrtsverbandes Solingen, Bedenken zur Finanzierung. Sie fragte, wie die bereits hoch verschuldete Stadt diese neuen Initiativen bezahlen wolle. Trotz dieser Kritik stießen Flemms Pläne bei vielen der anwesenden Vertreter auf breite Zustimmung.

Flemms Vorhaben zielen darauf ab, Abläufe für Solingens Ehrenamtssektor zu vereinfachen und die Sicherheit bei Veranstaltungen zu erhöhen. Sollte der Stadtgesellschaft-Service umgesetzt werden, würde er zur zentralen Anlaufstelle für Vereine, die Unterstützung suchen. Die nächsten Schritte hängen nun von der Sicherung der Finanzierung und der finalen Ausgestaltung des Dienstes ab.

Quelle