Flughafen Düsseldorf wächst 2025 auf Rekordniveau mit 21 Millionen Passagieren
Nico MeyerFlughafen Düsseldorf wächst 2025 auf Rekordniveau mit 21 Millionen Passagieren
Flughafen Düsseldorf verzeichnet weiteres starkes Wachstum – 21 Millionen Passagiere im Jahr 2025
Der Flughafen Düsseldorf hat 2025 erneut ein kräftiges Wachstum verzeichnet und insgesamt 21 Millionen Passagiere abgefertigt. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und markiert den zweiten jährlichen Zuwachs in Folge von jeweils rund einer Million Reisenden. Gleichzeitig meldet der Flughafen höhere Umsätze und Gewinne sowie ehrgeizige Pläne für künftige Großinvestitionen.
Im Tagesdurchschnitt nutzten etwa 57.600 Passagiere den Flughafen, an Spitzenzeiten stieg die Zahl auf über 80.000. Auch die Flugbewegungen nahmen zu: von 155.600 im Jahr 2024 auf über 159.900 im vergangenen Jahr.
Finanziell erfolgreiches Jahr mit Rekordinvestitionen Wirtschaftlich entwickelte sich der Flughafen positiv: Die Umsätze erreichten 467,2 Millionen Euro, während der Nettogewinn um fast 50 Prozent auf 20,2 Millionen Euro kletterte. Gleichzeitig reduzierte das Unternehmen seine Nettoverschuldung um rund 37 Millionen Euro und investierte mit 94,6 Millionen Euro so viel wie nie zuvor.
Millardeninvestitionen bis 2045 geplant Im Rahmen seines Masterplans 2045 will der Flughafen Düsseldorf in den kommenden 20 Jahren etwa eine Milliarde Euro investieren. Zu den zentralen Vorhaben gehört ein neues Treibstofflager mit Bahnanschluss, für das noch in diesem Sommer ein Planfeststellungsverfahren eingereicht werden soll. Zudem ist eine großflächige Photovoltaikanlage mit rund 40.000 Solarmodulen geplant, die jährlich über 15 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen soll.
Das anhaltende Wachstum bei Passagierzahlen, Flugbewegungen und der wirtschaftlichen Performance unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens. Mit den geplanten Investitionen in erneuerbare Energien und Infrastruktur bereitet sich Düsseldorf auf eine langfristige Entwicklung vor. Die nächsten Schritte umfassen behördliche Genehmigungsverfahren sowie die weitere Umsetzung des Masterplans.






