Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Johanna AlbrechtFußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Zusammenhalt statt Konkurrenz
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das nicht den Wettbewerb, sondern die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellte. Neun Mannschaften unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft traten beim "Kick gegen Rassismus" an. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".
Veranstaltet wurde das Turnier vom "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", einer 2024 gegründeten Initiative, die sich für mehr Offenheit in der Stadt einsetzt. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Marcel Kreutz. Im Vordergrund standen Bewusstseinsbildung und gegenseitiger Respekt – die Spiele fanden ohne Schiedsrichter statt und basierten auf Fairplay und Verständigung.
Das Motto der Kampagne, "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus", prägte den Tag. Zwar gewann die IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, doch der Fokus lag auf Solidarität statt auf dem Sieg. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer jährlichen Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
Bundesweit fanden im Rahmen der Kampagne 2024 rund 3.700 Veranstaltungen statt, viele nutzten Sport als Mittel gegen Diskriminierung. Das Turnier in Bergisch Gladbach folgte diesem Ansatz und verband Wettkampf mit einer Botschaft von Toleranz und Achtung.
Der "Kick gegen Rassismus" unterstrich das Engagement der Stadt gegen Ausgrenzung durch gemeinschaftliches Handeln. Die Teams verließen das Feld mit einer gemeinsamen Botschaft von Würde und Einheit – und bestätigten damit den tieferen Sinn der Veranstaltung jenseits des Endstands. Das Bündnis wird seine Arbeit für Vielfalt und gegen Diskriminierung in Bergisch Gladbach fortsetzen.






