Gemeinsame Polizeikontrollen in NRW decken illegale Beschäftigung und gefährliche Lkw-Mängel auf
Jakob BauerGemeinsame Polizeikontrollen in NRW decken illegale Beschäftigung und gefährliche Lkw-Mängel auf
Polizei- und Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen gemeinsame Kontrollen an zwei wichtigen Rastanlagen durchgeführt. Die Einsätze fanden am Rasthof Fuchsgrund und an der Serviceanlage Gütersloh Nord statt. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter illegale Beschäftigung, technisch unsichere Fahrzeuge und gefälschte Dokumente.
An der Serviceanlage Gütersloh Nord wurden acht Fälle illegaler Beschäftigung festgestellt und geahndet. Zudem entdeckten die Behörden einen litauischen Fahrer im Besitz eines gefälschten ukrainischen Führerscheins. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung von 600 Euro für Urkundenfälschung und Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis hinterlegen.
Fünf Fahrer wurden vorläufig an der Weiterfahrt gehindert. Gründe waren technische Mängel oder unzureichend gesicherte Ladung. Ein 43-jähriger polnischer Fahrer wurde angehalten, weil er Behälter mit Gefahrgut nicht vorschriftsmäßig befestigt hatte. Ein weiterer polnischer Lkw-Fahrer erhielt ein Fahrverbot, nachdem die Prüfer völlig abgenutzte Bremsbeläge und ein stark korrodiertes Druckluftreservoir im Bremssystem festgestellt hatten.
Auch ein litauischer Lkw-Fahrer durfte wegen schwerer Rostschäden an der Achse seines Anhängers nicht weiterfahren. Die meisten Verstöße betrafen die Missachtung sozialrechtlicher Vorschriften und falsche Ladungssicherung. Der polnische Fahrer, der gegen verwaltungsrechtliche Bestimmungen verstoßen hatte, musste eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro hinterlegen. Vier für die Beladung Verantwortliche müssen nun mit weiteren Verfahren rechnen.
An den Kontrollen waren mehrere Behörden an beiden Standorten beteiligt. Mehrere Fahrer müssen nun mit Strafen, Sicherheitsleistungen oder verwaltungsrechtlichen Maßnahmen rechnen. Fahrzeuge mit schweren Mängeln wurden bis zur Behebung der Defekte stillgelegt.






