Gestohlener E-Scooter löst Notbremsung eines Zuges in Iserlohn aus
Johanna AlbrechtGestohlener E-Scooter löst Notbremsung eines Zuges in Iserlohn aus
Ein 39-jähriger Mann aus Iserlohn hat durch das Überqueren von Gleisanlagen mit einem gestohlenen E-Scooter eine gefährliche Störung verursacht. Der Vorfall zwang einen Personenzug in der Nähe der Letmather Dechenhöhle zu einer Notbremsung. Die Polizei nahm den Verdächtigen später fest – ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte.
Die Probleme begannen, als Beamte den Mann auf einem E-Scooter auf dem Gehweg beobachteten. Als sie ihn anhalten wollten, floh er in ein nahegelegenes Gebüsch. Bald stellte sich heraus, dass der E-Scooter erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden war.
Während der Flucht vor der Polizei überquerte der Verdächtige aktive Bahngeleise. Ein Personenzug musste eine Notbremsung einleiten, um eine Kollision zu vermeiden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und der Zug setzte nach einer kurzen Verzögerung seine Fahrt fort.
Bei der Festnahme wurden bei dem Mann gestohlene Gegenstände sowie Betäubungsmittel gefunden. Erste Tests deuteten darauf hin, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, als er den E-Scooter fuhr.
Die Polizei Märkischer Kreis bestätigte, dass dem Beschuldigten nun mehrere Straftaten vorgeworfen werden, darunter Gefährdung des Bahnverkehrs, Verstöße gegen das Straßenverkehrs- und Betäubungsmittelgesetz sowie Diebstahl.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die weitere Hinweise haben, sich zu melden. Medienanfragen können an die Pressestelle der Polizei Märkischer Kreis unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail an [email protected] gerichtet werden. Der Verdächtige bleibt bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Untersuchungshaft.






