02 May 2026, 12:18

Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im nächtlichen Kampf gegen Flammen

Feuerwehrleute arbeiten an einem Feuerwehrauto mit Ausrüstung und Helmen, die herumliegen, in einem Raum mit Fenstern, einer Tür und einem Müllcontainer.

Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im nächtlichen Kampf gegen Flammen

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke

Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein großflächiger Brand aus. Die Rettungskräfte rückten kurz nach 20:07 Uhr aus – Verletzte gab es nach ersten Meldungen nicht. Das Feuer löste einen schnellen Einsatz mehrerer Feuerwehrverbände aus der gesamten Region aus.

Die Feuerwehr Herdecke war als Erste vor Ort, nachdem der Alarm einging. Bereits nach fünf Minuten trafen die Einsatzkräfte ein und fanden die Produktionshalle zwar geräumt, aber stark verraucht vor. Die Brandursache konnte schnell ausgemacht werden: brennende Kunststoffe in und um einen Industrieofen herum.

Während die Feuerwehrleute die Flammen bekämpften, griff das Feuer auf das Lüftungssystem des Gebäudes über. Dicker Rauch drang durch einen Schornstein nach außen und verbreitete einen deutlichen Geruch in der Umgebung. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor dem beißenden Geruch, betonten jedoch, dass keine toxische Gefahr bestehe.

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Der Einsatz weitete sich rasant aus. Neun Feuerwehrwehren mit über 20 Teams, ausgestattet mit Atemschutzgeräten, unterstützten die Löscharbeiten. Insgesamt waren 132 Einsatzkräfte im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Während der Maßnahmen löste ein Feueralarm in der nahegelegenen Millöckerstraße einen zusätzlichen Kräfteeinsatz aus.

Um 1:19 Uhr war die Lage schließlich unter Kontrolle, und Entwarnung wurde gegeben. Der Einsatzleiter erklärte den Brand um 2:30 Uhr offiziell für „gelöscht“. Dennoch blieben Kräfte aus Hattingen bis 4:40 Uhr vor Ort, um mögliche Wiederentfachungen zu überwachen. Für die Einsatzteams wurden Verpflegung und Getränke organisiert, unterstützt durch die Johanniter-Unfall-Hilfe mit zusätzlichen Ressourcen.

Der Brand konnte ohne Verletzte vollständig gelöscht werden. Die Rettungskräfte bestätigten vor ihrem Abzug, dass das Gebäude sicher sei. Nun sollen Ermittlungen zur genauen Brandursache folgen.

Quelle