26 April 2026, 22:17

Großrazzia gegen grenzüberschreitende Kriminalität: 9 Festnahmen und 100 Strafanzeigen

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Großrazzia gegen grenzüberschreitende Kriminalität: 9 Festnahmen und 100 Strafanzeigen

Vom 15. bis 16. Mai 2025 fand eine groß angelegte Polizeiaktion entlang wichtiger europäischer Verkehrsadern statt. Behörden aus mehreren deutschen Bundesländern, die Bundespolizei, der Zoll sowie niederländische Einsatzkräfte führten gemeinsam koordinierte Razzien durch. Ziel der Großrazzia war die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, darunter Drogenhandel, illegale Geldtransfers und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht.

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Während der zweitägigen Operation wurden über 900 Fahrzeuge kontrolliert und durchsucht. Mehr als 1.700 Personen wurden von den Beamten entlang des E30-Korridors und anderer Hauptverkehrsrouten überprüft.

Die Razzien führten zu neun Festnahmen und rund 100 Strafanzeigen. Die Vorwürfe reichten von Drogenbesitz und Trunkenheit am Steuer bis hin zu Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.

Am Grenzübergang Twist wurde ein 62-jähriger Mann mit etwa 30.000 unversteuerten Zigaretten gestellt. Unterdessen wurde bei Elten eine 36-jährige Frau mit über 100.000 Euro nicht deklariertem Bargeld angehalten. In einem ICE in der Nähe von Emmerich fand die Polizei bei einem 44-jährigen Fahrgast mehr als 80.000 Euro Bargeld.

Auch im Bereich der Drogenbekämpfung gab es Erfolge: Ein 36-jähriger Mann wurde auf derselben Zugstrecke mit über 2.000 Gramm mutmaßlichem Heroin festgenommen. Zudem wurde in einer Sportsbar in Weener eine illegale Glücksspieloperation aufgedeckt, bei der drei Spielautomaten manipuliert worden waren. Im Zusammenhang mit dem Fall wurde ein 21-jähriger Mitarbeiter ohne gültige Arbeitserlaubnis vorläufig festgenommen.

Die Aktion führte zu zahlreichen Beschlagnahmungen, Festnahmen und Ermittlungsverfahren. Die Behörden betonten, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle bei der Zerschlagung illegaler Strukturen spielte. Gegen die Festgenommenen werden weitere rechtliche Schritte eingeleitet.

Quelle