31 March 2026, 08:21

Jugendkongress in Hamm diskutiert Europas friedliche Zukunft mit 200 jungen Stimmen

Eine Gruppe von Menschen, die um ein Rednerpult herum stehen und sich die Hände schütteln, vor einem Publikum, mit Mikrofonen und Papieren auf einem nahen Tisch, vor einer Wand mit Plakaten und Gegenständen auf dem Dach.

Jugendkongress in Hamm diskutiert Europas friedliche Zukunft mit 200 jungen Stimmen

Zweiter Jugendkongress der Westfälischen Friedenskonferenz in Hamm-Bockum-Hövel

Am 1. Oktober 2025 fand der zweite Jugendkongress der Westfälischen Friedenskonferenz an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Hamm-Bockum-Hövel statt. Über 200 junge Menschen aus Westfalen kamen zusammen, um über das friedliche Zusammenleben in Europa zu diskutieren – ein seltenes Format, das Jugendliche aktiv in die historischen Friedensdialoge einbindet.

Die Veranstaltung vereinte Schülerinnen und Schüler, Expertinnen und Experten sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Vorträgen, Debatten und interaktiven Diskussionen. Die jungen Teilnehmenden gestalteten die Agenda mit, indem sie über zentrale Themen wie Extremismus, europäische Zusammenarbeit und die Rolle der Jugend in der Friedenssicherung abstimmten.

Zu den Gästen zählten Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Andreas Hollstein, der Polonia-Beauftragte des Landes. Beide diskutierten gemeinsam mit Wirtschaftsführern wie Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH, und Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG.

Anders als in den Vorjahren setzte der diesjährige Kongress auf ein dynamischeres Format, das jungen Stimmen mehr Einfluss auf die Inhalte ermöglichte. Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie die jüngere Generation zu einem dauerhaften Frieden in Europa beitragen kann.

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Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit der aktiven Mitwirkung der Jugendlichen bei der Ausgestaltung künftiger Friedensinitiativen. Ihre Ideen, kombiniert mit fachlichem Input, sollen die Debatten über Extremismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit prägen. Es handelt sich um die zweite Auflage des Jugendkongresses – zuvor gab es unter dem Namen der Westfälischen Friedenskonferenz keine vergleichbaren Jugendveranstaltungen.

Quelle