Jülicher Forscher gewinnt renommierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025
James Eills, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe Hyperpolarisationsmethoden am Forschungszentrum Jülich, hat den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025 gewonnen. Die Auszeichnung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag, dem 28. März, bekannt gegeben wurde, würdigt seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Chemie. Seine Forschung konzentriert sich darauf, die Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) durch Hyperpolarisationstechniken weiterzuentwickeln.
Die offizielle Verkündung des Preises erfolgte in Bonn, wo die DFG Eills’ Beiträge zur Hyperpolarisation und zu mikrofluidischen NMR-Experimenten hervorhob. Zu seinen Leistungen gehört die Entwicklung neuer Methoden, um die Signalempfindlichkeit in der NMR durch den Einsatz von Para-Wasserstoff – einer speziellen Quantenzustandsform von Wasserstoffgas – gezielt zur Polarisation anderer Moleküle zu nutzen.
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist die renommierteste Auszeichnung Deutschlands für Nachwuchswissenschaftler:innen. In der nationalen Rangfolge der Wissenschaftspreise belegt er Platz drei – direkt nach dem Leibniz-Preis und dem Deutschen Zukunftspreis. Das Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro wird Eills’ Forschung in den kommenden drei Jahren finanzieren und sein Team am Institut für Strukturbiochemie (IBI-7) unterstützen.
Prof. Astrid Lambrecht, Vorsitzende des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, gratulierte Eills zu dieser Auszeichnung. Sie bezeichnete den Preis als Beleg für seinen innovativen Ansatz und die Tragweite seiner Arbeit für die analytische Chemie.
Mit dem Preisgeld wird Eills seine Forschung zu Hyperpolarisation und NMR-Anwendungen ausbauen können. Seine Methoden könnten die Präzision der Molekularanalyse in Bereichen wie Biochemie und Materialwissenschaften deutlich verbessern. Die Auszeichnung unterstreicht zudem den Ruf des Forschungszentrums Jülich als führenden Standort für wissenschaftliche Spitzenforschung.






