09 June 2026, 22:19

Kita-Gebühren: FDP bremst geplante Erhöhung und schlägt Kompromiss vor

FDP fordert schrittweise, maßvolle Erhöhung der Elternbeiträge

Kita-Gebühren: FDP bremst geplante Erhöhung und schlägt Kompromiss vor

Pläne zur Erhöhung der Kita-Gebühren in einer deutschen Stadt stoßen auf starken Widerstand. Fast alle politischen Fraktionen lehnten die geplante Anhebung ab, die ursprünglich zum 1. Januar 2024 in Kraft treten sollte. Die FDP hat nun mit alternativen Vorschlägen reagiert, um die finanzielle Belastung der Familien zu verringern.

Die Stadtverwaltung hatte zunächst eine Erhöhung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen vorgeschlagen. Doch im Rahmen von fraktionsübergreifenden Gesprächen blockierten nahezu alle Gruppen die Maßnahme. Als Reaktion darauf bestätigte Nina Brattig, sozialpolitische Sprecherin der FDP, dass im laufenden Kita-Jahr keine Gebührenerhöhungen stattfinden werden.

Die FDP drängt zudem auf Änderungen der Gebührenstruktur. Statt einer deutlichen Anhebung schlägt die Partei für das kommende Jahr eine moderate Erhöhung um 30 Prozent vor. Darüber hinaus fordert sie, die Betreuung im Hort in den Gebührenkatalog aufzunehmen, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen – etwa durch Geschwisterrabatte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Verwaltung wies diesen Vorschlag jedoch zurück. Beamte argumentieren, dass die Hortbetreuung nicht in das Gebührensystem integriert werden könne, da dies dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) von Nordrhein-Westfalen widerspreche.

Vorerst bleiben die Kita-Gebühren bis zum Ende des Jahres unverändert. Der FDP-Vorschlag für eine geringere Erhöhung im Jahr 2024 wird weiterhin diskutiert. Die Debatte über die Hortgebühren hingegen dauert aufgrund rechtlicher Hürden an.

Quelle