Kita-Kinder und Polizei kontrollieren gemeinsam die 30er-Zone mit süßen Warnungen
Jakob BauerKita-Kinder und Polizei kontrollieren gemeinsam die 30er-Zone mit süßen Warnungen
Eine Gruppe Kinder aus einer örtlichen Kita hat sich mit der Polizei zusammengetan, um den Verkehr in der Nähe ihrer Einrichtung zu überwachen. Mit der Aktion sollte die Verkehrssicherheit in einer 30er-Zone besonders für junge Fußgänger und Radfahrer in den Fokus gerückt werden.
Während der Veranstaltung setzten sich die Kinder aktiv für ein rücksichtsvolleres Fahrverhalten ein. Sie verteilten selbstgebastelte Karten an Autofahrer – erdbeerförmig für diejenigen, die sich an das Tempolimit hielten, und zitronenförmig für Rasende. Wer zu schnell fuhr, erhielt neben den kindlichen Ermahnungen auch ein Bußgeld.
Die Kampagne betonte, dass bereits kleine Geschwindigkeitsreduzierungen das Unfallrisiko in der Nähe von Schulen und Kitas deutlich senken können. Die Duisburger Polizei erklärte, dass solche präventiven Maßnahmen auf die direkte Einbindung der Gemeinschaft setzen. Durch die kindliche Vermittlung der Regeln wurde die Botschaft von umsichtigem und rücksichtsvollem Fahren besonders eindrucksvoll vermittelt.
Die gemeinsame Aktion zeigte, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist. Die Teilnahme der Kinder machte die Botschaft für die Autofahrer persönlicher und einprägsamer. Die Polizei hofft, dass die Initiative zu mehr Aufmerksamkeit auf Straßen in der Nähe von kinderfreundlichen Bereichen beiträgt.






