Königin Johanna I.: Zwischen österreichischen Bergen und deutschem Alltag
Königin Johanna I. – verwurzelt in Österreich und ihrer Wahlheimat Neersen
Vor drei Jahrzehnten zog Königin Johanna I. von Lienz in Osttirol in den deutschen Ort Neersen – doch ihre Bindung zu den österreichischen Wurzeln blieb bestehen. Neben ihren königlichen Pflichten vereint sie Beruf, Hobbys und eine Leidenschaft für die Natur, besonders für die Berge ihrer Kindheit.
Geboren und aufgewachsen in den österreichischen Alpen, sind Wandern und Skifahren bis heute ihre großen Leidenschaften. Auch nach 30 Jahren in Neersen fühlt sie sich der Heimatregion eng verbunden. Dort arbeitet sie in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk und im Pfarrzentrum Neersen, wo sie ihr königliches Amt mit gemeinnützigem Engagement verbindet.
Doch ihre Talente reichen über das öffentliche Leben hinaus: Als sportliche Schützin hat sie bereits den begehrten Titel Königsschuss errungen. Wenn sie nicht arbeitet oder auf dem Schießstand steht, entspannt sie sich mit Handarbeiten wie Stricken, Häkeln und Nähen.
An ihrer Seite stehen drei wichtige Vertraute: Karin Brähler als Erste Ministerin, Manuela Gietsmann als Zweite Ministerin und Rosi Holter als königliche Offizierin. Gietsmann, eine leidenschaftliche Borussia-Dortmund-Fan, organisiert gemeinsam mit Holter den Haushalt. Der Ehemann der Königin, Wolfgang Peter, war 20 Jahre lang Vorsitzender der Neersener Kapellenschützen – ein weiteres Bindeglied der Familie zu lokalen Traditionen.
Königin Johanna I. verkörpert eine einzigartige Verbindung aus österreichischer Herkunft und deutschem Gemeinschaftssinn. Ob als Erzieherin, Wettkampfsportlerin oder Handwerkerin – sie lebt ihre Aufgaben und Freizeit mit gleicher Hingabe. Ihr Team sorgt dafür, dass der königliche Haushalt reibungslos funktioniert – eine Mischung aus Tradition und Alltag.






