Königsforst-Marathon 2026: Drei Streckenrekorde an einem Tag pulverisiert
Jakob BauerKönigsforst-Marathon 2026: Drei Streckenrekorde an einem Tag pulverisiert
Der 52. Königsforst-Marathon erlebte einen historischen Tag: Drei langjährige Streckenrekorde fielen an einem einzigen Tag. Läufer:innen pulverisierten die Bestzeiten über die Halbmarathon-, Marathon- und 63,3-Kilometer-Ultramarathon-Distanz. Zudem wurden neun neue Altersgruppenrekorde in den Masters-Kategorien aufgestellt – eine Ausnahmesaison des Rennens.
Den Auftakt der Rekordjagd lieferte Jonathan Dahlke mit einer atemberaubenden Zeit von 1:04:52 Stunden über die Halbmarathonstrecke. Damit löschte er eine 42 Jahre alte Bestmarke aus den Büchern und setzte einen neuen Maßstab für die Distanz. Kurze Zeit später durchbrach Joanna Tallmann die Ziellinie des Marathons in 2:51:12 Stunden und sicherte sich damit den Frauenrekord.
Das Trio der Rekordläufer komplettierte Frank Merrbach, der den 63,3-Kilometer-Ultramarathon in 4:05:37 Stunden dominierte. Dank des gestaffelten Starts beendeten alle drei Athleten ihre Läufte in einem engen Zeitfenster – was die Spannung des Events zusätzlich steigerte.
Hinter den Kulissen sorgten über 200 Ehrenamtliche sowie zahlreiche unterstützende Organisationen für einen reibungslosen Ablauf. Sponsoren und Verpflegungsstellen säumten Start- und Zielbereich und standen den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite. Als Belohnung erhielten die Rekordbrecher:innen jeweils ein Prämiengeld von 250 Euro sowie einen garantierten Startplatz für das nächste Jahr.
Der Erfolg der Veranstaltung weckt bereits Vorfreude auf die Neuauflage: Der 53. Königsforst-Marathon findet am Sonntag, dem 14. März 2027, statt. Die Anmeldung öffnet Mitte Juni 2026.
Der 52. Königsforst-Marathon wird als das Rennen in Erinnerung bleiben, an dem gleich drei Streckenrekorde in einem Wettkampf fielen. Jede:r Sieger:in erhielt neben einem Preisgeld auch die direkte Qualifikation für 2027. Die Organisator:innen blicken nun mit Schwung auf die nächste Ausgabe – gestärkt durch die diesjährigen Höchstleistungen.






