Kostenlose Energiebildung für Solinger Grundschüler startet durch
Johanna AlbrechtKostenlose Energiebildung für Solinger Grundschüler startet durch
Stadtwerke Solingen und der Deutsche Umwelthilfsverein (DUA) bringen kostenlose Energiebildung an Grundschulen
In diesem Schuljahr bieten die Stadtwerke Solingen und der Deutsche Umwelthilfsverein (DUA) Grundschulen kostenlose Energiebildungsprogramme an. Im Rahmen des Projekts lernen Viertklässler auf praktische Weise alles über Strom, Klimawandel und Energiesparen. Bereits zwölf Schulen haben in diesem Semester Termine für ihre Klassen gebucht.
Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheiten stehen Fragen wie: Woher kommt Strom? Wie wirkt sich CO₂ auf das Klima aus? Und welche konkreten Maßnahmen helfen, Energie in Schule und Zuhause zu sparen? An der Grundschule Katternberger Straße leitete Mechthild Köhncke von der DUA eine interaktive Stunde für die Klasse 4c – mit anschaulichen Experimenten, die komplexe Zusammenhänge verständlich machten.
Der DUA, 1958 gegründet, setzt sich seit Langem dafür ein, Umweltthemen in Schulen zu verankern. Neben Energiebildung vermittelt die Organisation auch Kindergärten, Grundschulen und gelegentlich weiterführenden Schulen Wissen zu Naturschutz und Nachhaltigkeit.
Seit Start des Energiebildungsprogramms haben die Stadtwerke Solingen und der DUA bereits 877 Klassen mit rund 22.000 Schülerinnen und Schülern erreicht. Katrin Schirrmacher, Sprecherin der Stadtwerke, betont, dass die Inhalte altersgerecht und abwechslungsreich aufbereitet werden. Ziel sei es, Kindern ein grundlegendes Verständnis für Strom und Heizung zu vermitteln – und gleichzeitig frühzeitig ein Bewusstsein für Umweltschutz zu schaffen.
Das Programm wächst stetig, immer mehr Schulen melden sich pro Halbjahr an. Durch die Kombination aus unterhaltsamen Experimenten und alltagstauglichen Tipps erhalten die Kinder das Rüstzeug, um energiebewusste Entscheidungen zu treffen. Die Kooperation zwischen den Stadtwerken Solingen und dem DUA stellt sicher, dass die Angebote für alle teilnehmenden Schulen kostenfrei bleiben.






