13 June 2026, 00:19

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: Gewalt und sexuelle Übergriffe nehmen dramatisch zu

Gewalt an NRW-Bahnhof mehr als verdoppelt

Kriminalität an NRW-Bahnhöfen explodiert: Gewalt und sexuelle Übergriffe nehmen dramatisch zu

Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen steigt stark an

In den vergangenen fünf Jahren hat die Kriminalität an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen (NRW) deutlich zugenommen. Zwischen 2020 und 2025 stiegen die gemeldeten Straftaten um 57 Prozent – von 19.380 auf 30.490 Fälle. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg gewalttätiger Übergriffe und sexualisierter Straftaten.

Den Höhepunkt erreichte die Welle im Jahr 2023 mit fast 37.500 registrierten Delikten. Seither sind die Zahlen leicht rückläufig. Die Polizei führt den Anstieg unter anderem auf eine verstärkte Präsenz und strengere Kontrollen zurück, die möglicherweise zu einer höheren Anzeigebereitschaft geführt haben – nicht unbedingt zu einer tatsächlichen Zunahme der Straftaten.

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Gewaltdelikte verdoppelten sich nahezu: von 2.325 Fällen im Jahr 2020 auf 4.711 im Jahr 2025. Noch dramatischer entwickelte sich die Zahl der sexualisierten Übergriffe, die um 162 Prozent von 169 auf 442 Fälle stiegen. Auch die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen nahm zu – um 32 Prozent von 10.560 auf knapp 14.000 im selben Zeitraum.

Der Kölner Hauptbahnhof blieb während des gesamten Zeitraums der am stärksten betroffene Standort. 2025 verzeichneten die fünf Bahnhöfe mit den meisten Straftaten: Köln Hauptbahnhof, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Münster.

Der allgemeine Anstieg der Kriminalität an NRW-Bahnhöfen spiegelt einen breiteren Trend zu mehr Anzeigen und konsequenterer Strafverfolgung wider. Besonders stark gestiegen sind gewalttätige und sexualisierte Delikte. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau, während sich die Zahlen langsam stabilisieren.

Quelle