03 May 2026, 16:17

Kubicki will FDP-Chef werden – und die Liberalen zurück an die fünf Prozent führen

Deutsches Propagandaplakat für die Nazi-Partei mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Kubicki will FDP-Chef werden – und die Liberalen zurück an die fünf Prozent führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), wirbt um den Parteivorsitz. Er behauptet, seine Kandidatur habe das Profil der FDP bereits gestärkt und bei Wählern wie Medien neues Interesse geweckt. Sein Ziel ist klar: Die Umfragewerte der Liberalen sollen bis zum nächsten Frühling deutlich über fünf Prozent steigen.

Kubicki betont, sein Führungsanspruch richte sich nicht gegen andere. Wiederholt versicherte er, mit Henning Höne, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, gebe es keine Konflikte. Stattdessen sehe er seine Rolle als unterstützend – schließlich strebten alle Parteimitglieder dasselbe an: den Erfolg der FDP.

Auch das Etikett, das ihm oft angeheftet wird – „der, der Klartext redet“ –, weist er zurück. Zwar reagiert das Publikum bei seinen Auftritten begeistert, doch Kubicki zweifelt, dass dies an konkreten inhaltlichen Positionen liegt. Vielmehr spiegle die Euphorie den Wunsch wider, die Partei möge wieder an Fahrt aufnehmen.

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Kubicki räumt ein, dass seine persönliche Marke noch nicht eng mit der FDP verknüpft ist. Doch das, so seine Erwartung, werde sich ändern, falls er auf dem Bundesparteitag Ende Mai zum Vorsitzenden gewählt wird. Selbst seine Kritiker, davon geht er aus, würden ihn am Ende unterstützen – schließich stehe für alle das Wohl der Partei im Vordergrund.

Der FDP-Stellvertreter setzt darauf, mit seiner Kandidatur die Position der Liberalen zu stärken. Mit dem Ziel von über fünf Prozent in den Umfragen bis Mai argumentiert er, seine Führung könnte das öffentliche Bild der FDP neu prägen. Die Entscheidung liegt bei den Delegierten des anstehenden Bundesparteitags.

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