Kündigungsschutz live erleben: Simulierter Prozess im Wuppertaler Landgericht
Nico MeyerKündigungsschutz live erleben: Simulierter Prozess im Wuppertaler Landgericht
Öffentlicher Vortrag zu Kündigungsschutzrecht in Wuppertal – mit simuliertem Prozess
Am Donnerstag, dem 26. Oktober, findet in Wuppertal eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema unrechtmäßige Kündigung statt. Im Rahmen der Reihe #RechtSo wird im historischen Geschworenen-Saal des Landgerichts Wuppertal ein fiktiver Kündigungsschutzprozess nachgestellt. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, der Eintritt ist frei.
Der Abend beginnt um 19:00 Uhr mit einer gerichtlichen Simulation in drei Abschnitten: Zunächst wird ein Güteverfahren durchgeführt, gefolgt von einer Verhandlung vor der vollen Kammer. Der fiktive Fall wird aus beiden Perspektiven beleuchtet: Arbeitsrichter Carsten Gironda und der Anwalt Thomas Klare vertreten die Position des Arbeitnehmers, während Arbeitsrichter Ronald Hansel und Anke Hippele die Argumente des Arbeitgebers vorbringen.
Die Simulation wird von der Arbeitsrichterin Doris Budde-Haldenwang geleitet, unterstützt von den ehrenamtlichen Richtern Gabriele Schon und Dr. Deike Hempel. Die Rechtsanwältin Andrea Post erläutert die rechtlichen Voraussetzungen für eine Kündigungsschutzklage. Im Anschluss analysiert Professor Dr. Wolfgang Kleinebrink den Fall aus juristischer Sicht und ordnet ihn in das allgemeine Kündigungsrecht ein.
Die Veranstaltung dauert voraussichtlich zwei Stunden und bietet den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in Abläufe von Arbeitsrechtsstreitigkeiten.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um den sechsten Teil der Vortragsreihe #RechtSo. Sie bietet die seltene Gelegenheit, eine Prozesssimulation in einem authentischen Gerichtssaal zu erleben. Interessierte müssen sich vorab über den bereitgestellten Online-Link anmelden.






