Nagelsmann lässt Maxi Beier trotz starker Saison außen vor – warum?
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Borussia Dortmunds Stürmer Maxi Beier für den aktuellen Kader im März 2026 nicht nominiert. Diese Entscheidung fällt trotz der starken jüngsten Leistungen des Angreifers, der in dieser Saison in 15 Spielen fünf Tore erzielte. Der ehemalige Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller hat die Nichtberücksichtigung öffentlich hinterfragt.
Beiers letzter Einsatz für die deutsche Nationalmannschaft datiert vom Oktober 2022 in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland. Seither erhielt er trotz Nagelsmanns Suche nach konterstarken Stürmern für die WM 2026 keine weitere Einladung. Der Bundestrainer deutete an, dass ein oder zwei Spieler in dieser Rolle noch in den endgültigen Kader rücken könnten – neben Beier gelten auch Karim Adeyemi und Kevin Schade als Kandidaten.
Damit verpasst Beier die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana im März 2023. Nagelsmann betonte jedoch, dass die Tür für Spieler, die sich empfehlen wollen, weiterhin offenstehe. Auch Beiers Teamkollege Adeyemi, der zwar als möglicher Spielmacher gilt, kämpft mit inkonsistenten Leistungen und bleibt damit vorerst außerhalb des Nationalteam-Fokus.
Im aktuellen DFB-Kader für März 2026 sind drei Dortmunder vertreten: die Verteidiger Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck sowie Mittelfeldspieler Felix Nmecha. Die Abwesenheit von Beier und Adeyemi fällt dabei besonders auf, angesichts ihrer offensiven Beiträge in dieser Saison.
Trotz seiner Leistungen im Verein bleibt Beier vorerst ohne Nationalteam-Perspektive. Nagelsmanns Nominierungspolitik lässt jedoch Spielraum für Spieler, sich bis zur WM noch zu empfehlen. Für den Stürmer heißt es nun abwarten – und auf die nächste Chance hoffen, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.






