Netflix-Doku POLDI zeigt Lukas Podolski wie nie zuvor – zwischen Fußball, Familie und Zukunft
Nico MeyerNetflix-Doku POLDI zeigt Lukas Podolski wie nie zuvor – zwischen Fußball, Familie und Zukunft
Netflix-Dokumentation POLDI: Ein persönlicher Blick auf Lukas Podolski
Die neue Netflix-Dokumentation POLDI wirft einen intimen Blick auf das Leben von Lukas Podolski – jenseits seiner Fußballkarriere. Der Film beleuchtet seine Rollen als Sohn, Bruder, Ehemann und Vater und begleitet ihn während seines aktuellen Engagements beim polnischen Verein Górnik Zabrze, das er mit unternehmerischen Aktivitäten vereint.
Podolski wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, begann mit Straßenfußball und arbeitete sich bis zu Profivereinen wie dem 1. FC Köln hoch. Dieser Weg von den Anfängen zum internationalen Ruhm prägt die Erzählung der Dokumentation.
Der Film verzichtet auf reißerische Inszenierungen und bleibt stattdessen bodenständig und ehrlich. Im Mittelpunkt steht seine enge Familie, allen voran seine Eltern, die eine zentrale Rolle einnehmen. Trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen betont Podolski stets: Fußball hat für ihn oberste Priorität – noch vor Familie und Geschäft.
Ein wiederkehrendes Thema ist sein Hadern mit dem Gedanken an das Karriereende. Gleichzeitig spiegelt die Dokumentation seine entspannte Lebensphilosophie wider, verkörpert in seinem Kölner Motto: „Et kütt, wie et kütt“ – sinngemäß „Es wird schon irgendwie werden“. Diese Einstellung verleiht dem Film eine lockere, sympathische Note.
POLDI zeigt Podolski als bodenständigen Menschen, frei von übertriebener Verklärung. Der Film fängt sein Leben abseits des Platzes ein – mit professionellem Ehrgeiz und privater Wärme. Die Zuschauer erhalten ein nahbares Porträt eines Fußballers, der seinen Wurzeln treu bleibt und gleichzeitig der Zukunft entgegenblickt.






