Neues Technologie-Ministerium soll Deutschlands Innovationskraft stärken
Nico MeyerNeues Technologie-Ministerium soll Deutschlands Innovationskraft stärken
Die neue Bundesregierung plant einen großen Technologie- und Forschungsschub. Ein neu gegründetes Bundesministerium für Technologie und Forschung soll zukunftsorientierte Branchen vorantreiben. Ziel ist es, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu steigern.
Dafür werden das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Zuständigkeiten für Luft- und Raumfahrt mit einer zentralen Behörde für Zukunftstechnologien zusammengeführt. Diese Umstrukturierung soll die Anstrengungen in Schlüsselsektoren wie künstlicher Intelligenz und Quantencomputing bündeln. Ein Innovationsgipfel wird voraussichtlich die erste große Aufgabe des Ministeriums sein.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine „Technologieoffensive“ angekündigt, um Deutschlands Position in Hochtechnologiebranchen zu stärken. Adrian Willig, Vertreter des Verein Deutscher Ingenieure (VDI), begrüßte den Fokus der Regierung auf kritische Zukunftstechnologien. Der VDI, mit rund 130.000 Mitgliedern eine der einflussreichsten Ingenieursorganisationen, spielt eine zentrale Rolle bei der Festlegung technischer Standards und der Förderung von Fortschritt.
Der VDI-Direktor schlug eine unabhängige Expertenberatung vor, um die Regierung bei der Ausgestaltung ihrer Technologiestrategie zu unterstützen. Für weitere Informationen steht Sarah Janczura, Pressesprecherin des VDI, unter +49 211 6214-641 oder [email protected] zur Verfügung.
Das neue Ministerium wird die Förderung von Forschung und Innovation priorisieren. Höhere Investitionen in Technologie sollen das Wirtschaftswachstum und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Pläne der Regierung gehen nun in die Umsetzungsphase über.






