03 April 2026, 00:59

NRW-Minister steigen von Elektroautos auf Diesel um – warum die Reichweite scheitert

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von Elektroautos auf Diesel um – warum die Reichweite scheitert

Zwei Spitzenminister in Nordrhein-Westfalen sind von elektrisch betriebenen Dienstwagen auf Diesel-Fahrzeuge umgestiegen. Finanzminister Marcus Optendrenk und Bauministerin Ina Scharrenbach haben ihre Elektroautos aus praktischen Gründen aufgegeben. Ihre Entscheidungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen, die mit Elektrofahrzeugen für langstreckige Dienstreisen der Regierung verbunden sind.

Optendrenk fuhr zuvor einen elektrischen BMW i7, stellte jedoch fest, dass die Reichweite für längere Fahrten nicht ausreicht. Er hat das Fahrzeug nun durch einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor ersetzt. Auch Scharrenbach vollzog einen ähnlichen Wechsel und entschied sich für ein Dieselmodell statt eines Elektroautos.

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Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen weiterhin gepanzerte Limousinen, die ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Diese Fahrzeuge sind aus Sicherheitsgründen unverzichtbar, können jedoch bisher nicht elektrifiziert werden.

Unterdessen setzen sieben Minister – darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer und Silke Gorißen – nach wie vor ausschließlich auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Vier von ihnen (Neubaur, Schäffer, Limbach und Gorißen) erhalten in Kürze neue Elektromodelle, da ihre aktuellen Leasingverträge auslaufen. Andere, wie Karl-Josef Laumann und Oliver Krischer, behalten ihre bestehenden Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

Durch den Wechsel von Optendrenk und Scharrenbach zurück zu Diesel verringert sich die Zahl der Minister, die rein elektrische oder hybride Dienstwagen nutzen, auf sieben. Zwar werden mit den neuen Leasingverträgen weitere Elektrofahrzeuge in den Fuhrpark aufgenommen, doch für bestimmte amtliche Aufgaben bleiben Verbrennungsmotoren unverzichtbar. Die Landesregierung bleibt damit gefordert, Nachhaltigkeitsziele mit den praktischen Anforderungen an Dienstreisen in Einklang zu bringen.

AKTUALISIERUNG

CDU ministers switch to diesel; Greens hold firm on electric – highlighting partisan EV divide

New insights reveal a growing political split over vehicle choices in NRW's cabinet. CDU ministers including Ina Brandes and Nathanael Liminski have joined Marcus Optendrenk in reverting to diesel. Meanwhile, all Green ministers—Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach, and Oliver Krischer—continue using electric or hybrid models. This divide underscores differing priorities between pragmatic efficiency and environmental commitments.