30 March 2026, 08:19

NRW verschärft Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest nach Rekordanstieg infizierter Wildschweine

Zwei Wildschweine in einem Gehege mit einem hölzernen Zaun im Hintergrund, umgeben von trockenen Blättern.

NRW verschärft Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest nach Rekordanstieg infizierter Wildschweine

Nordrhein-Westfalen verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest nach Anstieg infizierter Wildschweine

Die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein verzeichnen rund 170 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP), was strengere Eindämmungsmaßnahmen erfordert. Die Behörden erweitern nun Zäune und setzen Drohnen ein, um die Ausbreitung des Virus zu verfolgen.

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Der erste ASP-Fall in der Region wurde im Oktober 2023 in Kirchhundem nachgewiesen. Seither wurden über 200 Kilometer Schutzzäune um das etwa 143.000 Hektar große Kerngebiet errichtet. Nach weiteren Funden infizierter Tiere sollen nun zusätzliche 25 Kilometer Zaun hinzukommen.

Um die Bewegung einzuschränken und eine weitere Verbreitung zu verhindern, wurden Quarantänezonen eingerichtet. Suchtrupps, unterstützt von Drohnen, durchkämmen das Gebiet nach verendeten Wildschweinen. Im Kreis Siegen-Wittgenstein wird die Jagd auf infizierte Tiere intensiv fortgesetzt.

Zur Reduzierung des Wildschweinbestands finden im abgezäunten Kerngebiet koordinierte Bejagungen statt. Das Land hat zudem einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Kosten für die ASP-Bekämpfung abdeckt und es lokalen Behörden ermöglicht, notwendige Ausgaben erstattet zu bekommen.

Die erweiterten Zäune und laufenden Suchaktionen sollen den Ausbruch auf das festgelegte Kerngebiet begrenzen. Bei bereits 170 nachgewiesenen infizierten Tieren liegt der Fokus darauf, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Das neue Erstattungsprogramm wird die fortlaufenden Maßnahmen finanziell unterstützen.

Quelle