Olivia Rodrigo verteidigt ihre Babydoll-Kleider gegen wachsende Kritik
Popstar Olivia Rodrigo sieht sich mit Kritik an ihrer Vorliebe für Babydoll-Kleider in jüngsten Auftritten und Musikvideos konfrontiert. Die Kontroverse begann nach ihrem Video zu Drop Dead, in dem sie ein verspieltes, kindchenhaftes Outfit trug, während sie über romantische Anziehung sang. Rodrigo verteidigte seitdem ihren Stil und nannte die Reaktionen in einem Podcast-Interview „seltsam“ und „beunruhigend“.
Die Debatte entzündete sich zunächst, als Rodrigo das Musikvideo zu Drop Dead veröffentlichte, einer der Leadsingles ihres kommenden Albums. Darin kombinierte sie ein Babydoll-Kleid – ein Stil, der oft mit jugendlicher oder unschuldiger Ästhetik assoziiert wird – mit Texten über Schwärmerei. Kritiker warfen ihr vor, kindliche Bildsprache mit erwachsenen Themen zu vermischen, und lösten damit Diskussionen über Sexualisierung in der Popkultur aus.
Rodrigo setzte den Look bei ihrem Live-Auftritt in Barcelona am 8. Mai noch einmal ein und trug auf der Bühne ein ähnliches Kleid. Die Performance befeuerte die Debatte erneut, wobei einige argumentierten, ihre Outfits könnten problematische Verknüpfungen zwischen Jugend und Begehren normalisieren.
Die Sängerin erklärte im Gegenzug, ihre Modewahl sei von feministischen Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love inspiriert. Sie wirft der Kritik vor, tiefere gesellschaftliche Probleme offenzulegen – etwa die Tatsache, dass Mädchen oft für männliche Begierden verantwortlich gemacht werden, während Täter kaum unter die Lupe genommen würden. Ihre Äußerungen fielen in die Promophase ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, das am 12. Juni erscheinen soll.
Das Album wird neben Drop Dead auch den Hit The Cure enthalten. Beide Singles sind bereits in den Charts aufgestiegen, doch die Veröffentlichung wird von der anhaltenden Diskussion über Rodrigos Stilwahl überschattet.
Ihre Babydoll-Kleider halten die Sängerin in den Schlagzeilen – während die einen ihren Mut feiern, hinterfragen andere die Botschaft. Mit dem Albumrelease am 12. Juni wird sich die Aufmerksamkeit vermutlich weiter auf ihre künstlerischen Entscheidungen richten. Bis dahin gibt sich Rodrigo kämpferisch und deutet die Kontroverse als Teil einer größeren Debatte über Geschlechterrollen und Verantwortung.






