30 April 2026, 16:38

Osnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen – und setzt auf Vielfalt und Traditionswandel

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei der Pride Parade 2018, einige mit Musikinstrumenten und Mützen, die eine Regenbogenfahne tragen, auf einer Straße mit Laternenmasten, Bäumen und Hütten unter einem bewölkten Himmel.

Osnabrücker Karneval krönt erstmals zwei Prinzen – und setzt auf Vielfalt und Traditionswandel

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee zwei Prinzen als sein königliches Duo gekrönt. Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde, hat dabei ebenfalls Geschichte geschrieben – als erster Prinz mit ausländischem Pass. Ihr Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht ihre Feier der Vielfalt und Selbstentfaltung.

Die Wahl markiert ein neues Kapitel für den Osnabrücker Karneval, der noch nie zuvor ein königliches Duo aus zwei Prinzen präsentiert hat. Ihre Ernennung sorgt für Aufmerksamkeit, da sie Inklusion und den Bruch mit Traditionen in den Vordergrund stellt.

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Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte ihre Rolle darin, Menschen zu ermutigen, ohne Furcht oder Zögern zu sich selbst zu stehen. Hintergrund und Motto der Prinzen haben bereits Diskussionen über Repräsentation bei lokalen Feierlichkeiten ausgelöst.

Das karnevalistische Herrscherpaar wird nun im Mittelpunkt der anstehenden Festlichkeiten stehen. Ihre Präsenz deutet auf einen Wandel hin zu mehr Offenheit in den langjährigen Bräuchen des Events hin. Die Veranstalter erwarten, dass ihre Regentschaft den diesjährigen Feiern frischen Schwung verleihen wird.

Quelle