26 April 2026, 06:18

Polizei und Jugendliche lösen gemeinsam fiktive Kriminalfälle durch Sport

Eine Gruppe von Polizisten in Helmen mit Waffen in der Hand, die neben einer Wand mit Deckenlampen stehen.

Polizei und Jugendliche lösen gemeinsam fiktive Kriminalfälle durch Sport

Interaktive Präventionsveranstaltung an der Martin-Luther-Europaschule in Herten

Am 16. September 2025 fand an der Martin-Luther-Europaschule in Herten eine interaktive Präventionsveranstaltung statt. Organisiert von der Polizei Recklinghausen, sollte das Projekt das Vertrauen zwischen Beamten und Jugendlichen stärken. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten gemeinsam an der Lösung eines fiktiven Kriminalfalls – und zwar durch sportliche Aktivitäten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die unter dem Motto "Sport verbindet" stehende Veranstaltung ging bereits in die fünfte Runde, nachdem sie zuvor an Schulen in Recklinghausen und Herten stattgefunden hatte. Diesmal meisterten die Teilnehmenden Teamaufgaben, die Problemlösung mit körperlichen Herausforderungen verbanden. Ziel war es, gegenseitigen Respekt, Teamgeist und Empathie zu fördern und gleichzeitig Vorurteile gegenüber der Polizei abzubauen.

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte die Bedeutung, das Vertrauen junger Menschen in die Polizei zu stärken. Brigitte Rode von der Hertener Schulverwaltung lobte das Format als innovative Methode, Präventionsbotschaften zu vermitteln. Auch Schulleiter Christoph Schenk hob die Begeisterung und die gute Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler während der Aktionen hervor.

Das Polizeipäsidium Recklinghausen plant nun, "Sport verbindet" dauerhaft in seine Kriminalpräventionsarbeit zu integrieren. Für weitere Informationen kann sich die Öffentlichkeit an die Pressestelle unter der Telefonnummer 02361 55 1031 oder per E-Mail an [email protected] wenden.

Die Initiative verbindet Sport und Kriminalprävention, um Schülerinnen und Schüler in einen sinnvollen Dialog mit den Beamten zu bringen. Durch die Bearbeitung fiktiver Szenarien lernen die Teilnehmenden gesellschaftliche Werte kennen und verlieren gleichzeitig Ängste vor der Polizei. Aufgrund des Erfolgs wird das Programm langfristig an Schulen der Region etabliert.

Quelle