Projekt KLUG hilft Unternehmen bei der digitalen Transformation und Wertschöpfung
Nico MeyerProjekt KLUG hilft Unternehmen bei der digitalen Transformation und Wertschöpfung
KLUG: Ein neues Kooperationsprojekt unterstützt deutsche Unternehmen bei der Anpassung an digitale Technologien
Seit Januar 2024 läuft das Projekt KLUG („Kompetenzaufbau für digitale Wertschöpfung in Unternehmen“), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einem Budget von rund 3,7 Millionen Euro über drei Jahre gefördert wird. Ziel der Initiative ist es, Strategien zu entwickeln, mit denen Unternehmen wertorientierte Geschäftsmodelle in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft aufbauen können.
KLUG ist Teil des BMBF-Programms „Zukunft der Wertschöpfung“ und wird von der Projektträger Karlsruhe (PTKA) koordiniert. Die wissenschaftliche Leitung hat Professorin Iris Gräßler, eine promovierte Forscherin des Heinz-Nixdorf-Instituts der Universität Paderborn, die als Projektkoordinatorin fungiert. Ihr Team arbeitet gemeinsam mit einem Konsortium aus Partnern aus Technologie, Bildung und Industrie.
Drei Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt: die Befähigung von Unternehmer:innen zur Entwicklung digitaler Strategien, die Auswahl relevanter Technologien sowie der Aufbau operativer Kompetenzen. Um praxisnahe Ergebnisse zu gewährleisten, steuern Industriepartner wie Harting Applied Technologies, Michael Weinig und eShoppen Deutschland Fallstudien bei. Der Software-Spezialist PerFact Innovation setzt zudem KI-gestützte Prozessdatenanalysen ein, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu unterstützen.
Rechtliche Fragen im Daten- und Technologiemanagement werden vom Lehrstuhl für Wirtschaftsrecht der Universität Paderborn begleitet. Das übergeordnete Ziel besteht darin, Unternehmen praxistaugliche Werkzeuge an die Hand zu geben, um nachhaltige, wertorientierte Geschäftsmodelle in einer sich rasant wandelnden digitalen Landschaft zu entwickeln.
In den kommenden drei Jahren wird KLUG neue Methoden für Unternehmen bereitstellen, die ihre Abläufe digitalisieren möchten. Mit einem Budget von 3,7 Millionen Euro und einer Kombination aus akademischer und branchenübergreifender Expertise soll die Initiative die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Die Ergebnisse umfassen handlungsorientierte Strategien, Technologieempfehlungen sowie verbesserte operative Fähigkeiten für die beteiligten Unternehmen.






