Rasante Verfolgungsjagd in Moers endet mit überschlagenem Diebesauto
Ein 24-jähriger Mann droht die Festnahme nach einer rasanten Verfolgungsjagd in Moers, die damit endete, dass sein gestohlenes Auto sich auf das Dach legte. Der Vorfall begann, als Zivilfahnder den Fahrer dabei beobachteten, wie er rücksichtslos andere Fahrzeuge auf der Düsseldorfer Straße überholte und damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.
Am Donnerstagabend streiften die Ermittler durch das Gebiet, als sie einen Ford Fiesta entdeckten, der mit hoher Geschwindigkeit die Düsseldorfer Straße entlangraste. Das Fahrzeug überquerte illegal Gleise der Straßenbahn, während es mehrere Autos überholte – woraufhin die Beamten dem Fahrer ein Haltesignal gaben. Statt anzuhalten, beschleunigte der Mann jedoch und flüchtete, was zu einer Verfolgungsjagd führte.
Während der Jagd raste der Fahrer durch den Friedrich-Wilhelm-Platz und setzte dabei Fußgänger sowie andere Autofahrer einer Gefahr aus. Schließlich verlor er die Kontrolle, prallte gegen einen Steinbord und brachte das Auto zum Überschlag, das auf dem Dach liegen blieb. Uniformierte Beamte trafen kurz darauf am Unfallort ein und befreiten den unverletzten Fahrer aus dem Wrack.
Die Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug aus der Roderichstraße in Moers-Asberg gestohlen worden war und zudem falsche Kennzeichen trug. Die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, hat inzwischen einen Haftbefehl beantragt; ein Richter soll nun über den Antrag entscheiden. Die Verkehrsdirektion 22 und die Kriminalinspektion 36 der Duisburger Polizei leiten die Ermittlungen, unterstützt von der Kriminalinspektion des Polizeikreis Wesel.
Die Behörden rufen Zeugen, die die rücksichtslose Fahrweise beobachtet haben könnten, auf, sich mit Hinweisen zu melden.
Der Verdächtige bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, während die Polizei weitere Beweise sammelt. Sollte der Haftbefehl bewilligt werden, drohen ihm Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Autodiebstahls und Flucht vor der Polizei. Die Untersuchungen werden von mehreren Polizeieinheiten fortgeführt.






