Raserei vor Recklinghäuser Grundschule: Schüler und Polizei stoppen Temposünder gemeinsam
Tim BöhmRaserei vor Recklinghäuser Grundschule: Schüler und Polizei stoppen Temposünder gemeinsam
Gemeinsame Verkehrskontrolle an der Urbanus-Grundschule in Recklinghausen deckt Raserei-Problem auf
Bei einer gemeinsamen Verkehrskontrolle in der Nähe der Urbanus-Grundschule in Recklinghausen wurde das Problem überhöhter Geschwindigkeit deutlich. Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie die Polizei arbeiteten Hand in Hand, um das Fahrverhalten auf der Erler Straße zu überwachen, wo ein Tempolimit von 30 km/h gilt. Die Aktion war Teil der landesweiten Kampagne #SicherheitImVerkehr, die vom 11. bis 18. Juni stattfand.
Während der Kontrolle erhielten zwölf Autofahrerinnen und Autofahrer eine „Dankes-Karte“ für ihre vorbildliche Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Elf andere wurden jedoch beim Zu-Schnell-Fahren erwischt – ein Kraftfahrer wurde sogar mit 55 km/h gemessen, fast doppelt so schnell wie erlaubt.
Die Schüler überreichten den Raserinnen und Rasern „Denk-nach-Zettel“ und appellierten an sie, in der Nähe der Schule mehr Rücksicht zu nehmen. Die Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen und Polizei wurde von allen Beteiligten gelobt.
Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen – insbesondere in Bereichen mit starkem Fußgängeraufkommen. Die 30er-Zone in der Erler Straße wurde aufgrund der Schulnähe und der Gefahren durch zu schnelle Fahrzeuge ausgewählt.
Die Kampagne stieß bei Fahrenden und Teilnehmenden auf positive Resonanz. Zwar hielten sich die meisten an die Regeln, doch die wenigen, die zu schnell fuhren, wurden daran erinnert, wie wichtig Vorsicht in Schulnähe ist. Die Initiative unterstrich die Botschaft: Langsamer fahren rettet Leben – besonders in stark frequentierten Bereichen.






