Rhein-Ruhr bewirbt sich für Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid steht bevor
Nico MeyerRhein-Ruhr bewirbt sich für Olympische Spiele 2036 – Bürgerentscheid steht bevor
Am 19. März 2026 trafen sich lokale Führungskräfte und Interessenvertreter, um über die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu diskutieren. Bei der Veranstaltung mit dem Titel "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" kamen rund 40 Vertreter aus verschiedenen Bereichen zusammen, um Chancen und Herausforderungen einer Austragung der Spiele zu erörtern.
Es handelte sich um das zweite Treffen dieser Art – dem ersten am 26. Februar 2026 folgte nun eine weitere Runde. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, ob die Region die olympischen Anforderungen erfüllt. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass viele bestehende Veranstaltungsstätten bereits die notwendigen Standards erfüllen. Neue Sportanlagen müssten nicht gebaut werden, da die Bewerbung auf gut vernetzte Standorte wie den Dortmunder Signal Iduna Park, die Arena auf Schalke in Gelsenkirchen und die Regattabahn in Duisburg setzt.
Geplant ist, die Wettbewerbe auf mehrere Städte zu verteilen. Bochum soll Fußball und Modernen Fünfkampf ausrichten, Duisburg Kanu-Rennen, Rudern und Sportklettern. Essen ist für Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport und Schießen vorgesehen, während Gelsenkirchen den Schwimmsport übernehmen und Oberhausen Volleyball ausrichten würde. Recklinghausen und Herten sind für Mountainbike-Wettbewerbe vorgesehen, Dortmund für Fußball und Handball.
Am 19. April 2026 wird in allen 16 Städten der Region ein Bürgerentscheid über die Bewerbung stattfinden. Die Veranstaltung "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" förderte den offenen Austausch und gab den Teilnehmern die Möglichkeit, Ideen einzubringen und sich mit Verantwortlichen zu vernetzen.
Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Bürgerentscheid gibt es unter www.unserewebsite/olympia, Details zur Veranstaltung finden sich unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke.
Das Treffen stärkte das Vertrauen der Region in ihre olympische Bewerbung, insbesondere durch die Nutzung bestehender Infrastruktur. Die Bürgerinnen und Bürger können sich bald im Rahmen des für den 19. April 2026 geplanten Referendums äußern. Die Verantwortlichen bleiben weiterhin im Dialog mit der Öffentlichkeit, während die Planungen voranschreiten.






