Rheinmetall-Chef kauft Aktien im Börsencrash – und kassiert 160.000 Euro Gewinn
Jakob BauerRheinmetall-Chef kauft Aktien im Börsencrash – und kassiert 160.000 Euro Gewinn
Rheinmetall-Chef Armin Papperger nutzte den Börsencrash für ein kühnes Investment
Während eines MarktEinbruchs setzte Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender Armin Papperger ein kühnes finanzielles Zeichen. Am „Schwarzen Montag“, als die Aktienkurse aufgrund steigender US-Zölle abstürzten, erwarb er 669 Aktien seines eigenen Unternehmens – zu einem deutlichen Abschlag. Doch schon am nächsten Tag zahlte sich der Kauf aus, als die Kurse wieder anzogen.
Der Börsensturz, ausgelöst durch die verschärfte Zollpolitik der USA, traf vor allem Rüstungsunternehmen hart. Firmen wie Rheinmetall sind auf stabile internationale Handelsbeziehungen angewiesen und damit besonders anfällig für plötzliche politische Kurswechsel. Am „Schwarzen Montag“ brachen die Aktienkurse ein – und boten Insidern wie Papperger eine günstige Kaufgelegenheit.
Der Manager handelte schnell und sicherte sich die Papiere zu Kursen zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Stück. Sein Gesamtinvestment belief sich auf rund 710.000 Euro. Die Entscheidung erwies sich als klug: Bereits am folgenden Dienstag kletterte der Rheinmetall-Kurs wieder auf etwa 1.300 Euro pro Aktie.
Mit dem Kauf könnte Papperger auch ein Signal an die Anleger senden wollen, um in unsicheren Börsenzeiten Vertrauen zu stärken. Seine früheren Appelle an einen Dialog mit Donald Trump, um die transatlantischen Beziehungen zu schützen, deuten auf eine langfristige Strategie hin. Innerhalb eines einzigen Tages erzielte sein Aktienkauf einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro.
Allein in diesem Jahr ist der Rheinmetall-Kurs bereits um etwa 117 Prozent gestiegen. Die rasche Erholung nach dem „Schwarzen Montag“ unterstrich das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens angesichts der Handelskonflikte.
Pappergers Aktienkauf während des Crashs demonstrierte nicht nur sein Vertrauen in die Stabilität von Rheinmetall, sondern auch die Stärke des Unternehmens in unsicheren Märkten. Gleichzeitig unterstrich sein Schritt sein persönliches Engagement für die Zukunft des Konzerns – trotz der anhaltenden Handelsstreitigkeiten.






